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FC Stahl Brandenburg gegen FSV Bernau 2:1 (0:0).

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Sport

Erstellt: 05.11.2017 / 13:01 von Dieter Wetzel

Der FC Stahl wollte unbedingt gegen den FSV Bernau punkten, um Anschluss an das Mittelfeld zu erhalten. Dies gelang ihnen mit einem 2:1 Sieg durch Tore von Alexander Tarnow (69.), Ryo Yoshida (88.) und einem Gegentor von Al Maliji (60.) erst sehr spät. Der Erfolg des FC Stahl war aufgrund der besseren Tormöglichkeiten und nach Spielanteilen jedoch verdient. Wieder eingesetzt wurde Alexander Mertens nach langer Verletzungspause. Neu im Team ist der 20jährige Leon Wieland, der in der 84. Minute zum ersten Einsatz kam.

Bemerkenswert ist auch, dass der FC mit einer extrem jungen Elf antrat. Das Durchschnittsalter aller Spieler, die zum Einsatz kamen lag bei 22,3 Jahre.

- Es dauerte bei dem anfangs chancenarmen Spiel bis zur 22. Minute ehe der 19jährige Ryo Yoshida den Ball erstmals in aussichtsreichen Position zu gespielt bekam, den er aber dann verstolpertete. Die Gäste strahlten ebenfalls wenig Torgefahr aus und prüften den Brandenburger Keeper de Souza Rosa erst nach knapp einer halben Stunde als der FC Abwehrchef und Kapitän Daniel Schimpf kurz vor dem Strafraum über den Ball schlug. Kurz vor der Pause hätte die Märzkeelf durchaus in Führung gehen können, denn gleich drei 100tige Chancen ( 37. Karaterzi, 41.und 44. Watanabe) wurden ausgelassen.

Nach der Halbzeit wollten beide Teams die Entscheidung zu ihren Gunsten. Erst wurde ein Schuss des 19jährigen FC-Stahlakteur Jonas Meyer (47.) abgeblockt und im Gegenzug köpfte der erfahrende Kim Schwager über das Tor. Nach 60 Minuten erzielte der eingewechselte Karam Maliji das 1:0 (60.) aus 10 Meter halbrechte Position mit einem Schlenzer ins lange Eck. Faßt wäre den Gästen wenig später ein weiterer Treffer gelungen, aber Schwager nutzte seine Chance nicht. Danach erhöhte der FC den Druck und kam nach einer Ecke von Pascal Karterzi durch Alexander Tarnow mit einem Volleyschuss unter die Querlatte zum 1:1 (69.) Ausgleich. Hier gab es nichts zu halten. Jetzt wurde es ein verteiltes Spiel. Ein schnell vorgetragender Angriff des FC Stahl über Mudai Watanabe und Ryo Yoshida brachte letztendlich die Endscheidung zwei Minuten vor Spielende mit den 2:1. Gegen den Schuss des kleinen Japaners aus 12 Meter h/l hatte der Gästekeeper keine Abwehrchance. Der FC Stahl hatte das bessere Ende für sich. FC-Trainer Eckart Märzke sah zwar noch einige Defizite in der Chancenauswertung war aber insgesamt mit der Leistung seiner sehr jungen Elf zu frieden.

Fazit: Der FC hatte mehr Spielanteile im Mittelfeld und die besseren Chancen. Letztendlich machte der schnelle Japaner Ryo Yoshida den Unterschied aus und das Alexander Tarnow wieder trifft.

Aufstellungen:
FC Stahl:
Ranyeri de Souza Rosa – Gabriel Garcia, Daniel Schimpf, Leif Oppenborn, Fabian Dahms -
Pascal Karaterzi – Luca Köhn, Mudai Watanabe, Alexander Tarnow ab 84. Leon Wieland, Jonas Meyer ab 73. Alexander Mertens – Ryo Yoshida.
Weiter im Aufgebot: Moustapha Nouka (ETW), Ray Kollewe, Masaharu Kataoka, Gabriel F. Machado, Adrian Jordanov.

FSV: Eric Niendorf – Richard Bergmann, Robert Bemmann ab 23. Milos Savkovic, Patrick Töpfer, Nicolai Heidrich – Georg Machut, Kim Schwager, Philip Januschowski, Jean-Pierre Dellerue ab 58. Karam Al Maliji – Lenny Wandel-Canalis, Ümit Ejder.
Weiter im Aufgebot: Christoph Milkau (ETW), Philipp Engel, Tassilo Mahnke.

Schiedsrichter: Christian Gorzak (Berlin) Zuschauer: 70
Tore: 0:1 (60.) Al Maliji, 1:1 (69.) Tarnow, 2:1 (88.) Yoshida
Karten:
gelb: 33. Tarnow, 87. Mertens – 25. Heidrich, 90+1 Savkovic, 90+2 Niendorf
gelb/rot: Keine
rot: Keine

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