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SPD: "Nahverkehr ist eine Gerechtigkeitsfrage"

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Politik

Erstellt: 14.11.2017 / 12:00 von Stadtpolitik

Die SPD hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Nachdem die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung zuletzt mit Wobra-Chef Stefan Falk über die Arbeit des stadteigenen Unternehmens diskutierte, besuchten 18 SPD-Stadtverordnete und sachkundige Einwohner gemeinsam mit Unterbezirkschef Ralf Holzschuher am Dienstagabend die Brandenburger Verkehrsbetriebe."

Weiter heißt es: "Unter der sachkundigen Führung ihres Gastgebers, VBB-Chef Jörg Vogler, besichtigten die Genossen zunächst das moderne Betriebsgelände, wo Busse und Bahnen in einem Depot zusammengeführt sind – bis vor kurzem ein Novum in Deutschland. ´Während eines anschließenden Gedankenaustausches erhielten wir einen tieferen Einblick in Praxis und Probleme des täglichen öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Stadt´, berichtet die SPD-Fraktionsvorsitzende Britta Kornmesser. ´Wir konnten uns davon überzeugen, dass die Verkehrsbetriebe große Anstrengungen unternehmen, um mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln auf die Kundenwünsche einzugehen´. Besonders die Aussage, dass die Verkehrsbetriebe für Fahrten größerer Schülergruppen im Stadtgebiet nach Anruf auch mal Sonderfahrten ohne einen Preisaufschlag einsetzen, wurde begrüßt. Den Vorschlag aus dem SPD-Ortsverein Neustadt, in den äußeren Stadtteilen, wie Eigene Scholle oder in Plaue, Fahrradständer an Bushaltestellen zu installieren, versprach Jörg Vogler aufzunehmen. So sollen unterschiedliche Mobilitätsangebote miteinander besser vernetzt werden.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Keip bezeichnete die Möglichkeit zur ÖPNV-Nutzung grundsätzlich als Teilhabe- und damit als Gerechtigkeitsfrage. Bislang würden die Kosten zu etwa 50 Prozent von der öffentlichen Hand gestützt. Keip zeigte sich mit Vogler einig, dass man über den Zusammenhang zwischen niedrigeren Fahrpreisen und steigenden Fahrgastzahlen in Zukunft sprechen müsste. So könnte der Umsatz erhöht und außerdem ein Beitrag zur Luftreinhaltung und zum Klimaschutz in der Stadt geleistet werden. Beispiele aus Tallinn, Hasselt, Lübben und Templin wo die Finanzierung des Nahverkehrs umgestellt wurde, könnten hier beispielhaft sein.

Die Gollwitzer Ortsvorsteherin Nicole Näther mahnte an, in Abstimmung mit dem Kreis Potsdam-Mittelmark den Schülerverkehr zwischen Gollwitz, Wust und der Stadt Brandenburg an der Havel weiter zu verbessern. ´In einer zusammenwachsenden Region werden Kooperationen immer wichtiger´, so Britta Kornmesser abschließend. ´Regional- und Nahverkehr sollten eng abgestimmt werden.´ Die Orientierung der Tarifgebiete nach Stadtund Kreisgrenzen sei möglicherweise nicht mehr zeitgemäß."


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Bilder


  • Foto: SPD


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