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Volleyball: Die Spielberichte von Blau Weiß

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Sport

Erstellt: 06.12.2017 / 09:46 von Matthias Grawe

Deutlich besser in der Spur präsentierte sich der VC Blau Weiß Brandenburg am vergangenen Wochenende bei den Erwachsenen – herausragend unterdes waren die Leistungen der Jugendmannschaften, die durchweg zu überzeugen wussten und allesamt ihre ambitionierten Ziele erreichen, wenn nicht sogar übertreffen konnten.

1. Frauen (Brandenburgliga)
Mit nur drei von sechs möglichen Punkten kehrte die 1. Frauenmannschaft des VC Blau-Weiß Brandenburg aus dem weit entfernten Eisenhüttenstadt zurück, was nach dem bisherigen fast optimalen Saisonverlauf schon fast eine kleine Enttäuschung darstellt. Dass das erste Spiel des Tages gegen den SV Energie Cottbus am Ende so deutlich verlaufen würde, hätten sich die Havelstädter nicht träumen lassen. Nach anfänglichen kleinen Startschwierigkeiten hatte der VC-Sechser das Spiel und den Gegner komplett im Griff. Vor allem der gute Aufschlag und eine konsequente Chancenverwertung waren Garant für den am Ende überdeutlichen 3:0-Spielgewinn, wobei dem Gegner lediglich 52 Punkte gelangen. Der VSB offensiv Eisenhüttenstadt, vor dem Spieltag mit nur sieben Zählern in der Nähe der Abstiegsränge platziert, war in eigener Halle dann eine überraschend harte Prüfung.
Unbelastet und weiter mit einem enormen Selbstvertrauen ausgestattet, legten die Schützlinge vom Trainerteam Sebastian Pfeiffer/ Lars Wolfram zunächst einen Sahnesatz aufs Parkett. Mit 25:12 zeigten die Havelstädter deutlich, dass sie auch hier als Gewinner den Platz verlassen wollten. Doch schlichen sich nun vermehrt vermeidbare Fehler ein. An allen Spielelementen fehlte es nun an Genauigkeit was das Spiel aus Brandenburger Sicht deutlich erschwerte und somit unnötig ausgeglichen machte. Der Gastgeber setzte sich auf der Zielgeraden des zweiten Satzes mit 28:26 durch, konnte auch in der Folgezeit aus der langen Schwächephase den VC Blau-Weiß Kapital schlagen. Knapp und deutlich unter Wert gingen schließlich auch die Sätze drei und vier an die Eisenhüttenstädter, die somit den Havelstädtern ihre zweite Saisonniederlage beibrachten.
Mit dem Sieg über die Lausitzer schraubt der VC Blau-Weiß sein Punktkonto auf 22 Zähler und spielt somit weiterhin eine gewichtige Rolle in der Spitzengruppe der Brandenburgliga.
Es spielten: Nicol Fiedler – Ulrike Hönig - Stefanie Horn - Janett Kordua – Vivien Malyska - Victoria Saage - Stefanie Weber

2. Frauen (Landesliga)
In heimischer Marienberghalle standen die Vorzeichen für den Aufsteiger alles andere als günstig. Nicht genug damit, dass die Mannschaft, um Kapitänin Linda Höft, auf Trainer Florian Roß verzichten musste. Darüber hinaus galt es zu kompensieren, dass Aushilfstrainer Matthias Grawe auf einen halben Kader ohne Trainingsgrundlage zurückgreifen musste, so dass der üppige Kader in erster Linie auf dem Papier für Zuversicht sorgte. Konfrontiert mit den Herausforderungen auf dem Parkett, zeigte sich im Fazit für den ganzen Spieltag schnell, dass das Team in puncto Ballsicherheit, Zusammenspiel und körperlicher Fitness, entsprechend des fehlenden Trainings, schnell an ihre Grenzen stieß. Gegen Aufstiegskandidat USV Potsdam II reichte das noch zu einem sehr starken 1.Durchgang, in dem man den Gegner, um Gästetrainer Marcel Fiß, unter Ausschöpfung aller taktischen Kniffe und personellen Wechsel an den Rand des Satzverlustes brachte – aber eben leider nur an den Rand (25:27). In der Folge musste man dann schon, dem hohem Aufwand Tribut zollen und gab die Sätze zwei (15:25) und drei (15:25) chancenlos ab.
Im besonderen Fokus stand die Partie gegen Mitaufsteiger SG Einheit Zepernick II, da es hier weitere wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu verdienen gab. In diesem Sinne fokussiert gingen die Havelstädterinnen zunächst auch erfolgreich zu Werke und sicherten sich verdient den ersten Abschnitt (25:21). Entgegen der Hoffnung, dass sich die Leistung weiter aufrecht erhalten lässt, brach die Zweitvertretung allerdings erneut ein und leistete sich im weiteren Spielverlauf viel zu viele Eigenfehler und Ungenauigkeiten im Zusammenspiel, wodurch Zepernick II nur noch phasenweise unter Druck gesetzt werden konnte. Nach völlig desolatem, zweitem Durchgang (12:25) stabilisierte sich zwar das eigene Spiel zusehends ohne dabei zwingend genug zu werden, um Zepernick entscheidend aus der Fassung zu bringen (20:25; 22:25). Trotz der Nullnummer bleibt der Zusammenhalt besonders erwähnenswert ebenso wie das gelungene Wettkampfcomeback von Rückkehrerin Charlotte Czarnofski nach 1 ½ Jahren.
In der Tabelle verbleibt das Team auf dem 6.Platz mit 9 Punkten Vorsprung zum direkten Abstiegsplatz.
Es spielten: Charlotte Czarnofski - Christin Driesch - Luisa Flasch – Claudia Geisler – Stephanie Hofmann - Linda Höft – Meike Ilgner - Frieda Kronberg – Henriette Mitzkat – Franziska Seide

2. Männer (Landesklasse)
Ebenfalls vor eigenem Publikum präsentierte sich die Zweitvertretung bei den Männern im Rahmen ihres Spieltages der Marke „Pflichtsiege“. Im „kleinen Derby“ begann der Arbeitsauftrag zunächst gegen den SFB 94 II, welcher nach völlig einseitigem Spielverlauf souverän mit 3:0 erledigt werden konnte (25:14; 25:7; 25:18).
Dass die Belziger SG dann schon von anderem Kaliber sein würde, bestätigte gleich der erste Abschnitt, den der Gast für sich entscheiden konnte (21:25). Die Mannen von Trainer Carsten Tessmer zeigten daraufhin eine passende Reaktion und legten eine ordentliche Schippe drauf (25:18). Im letztlich vorentscheidenden 3.Satz, konnten sich die Blau-Weißen zur Mitte des Satzes zunächst deutlich absetzen, ehe Belzig sich, Punkt um Punkt bis hin zum Ausgleich, wieder heran zu pirschen wusste. Auf der Zielgeraden begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für den VCB II (25:23). Anschließend war die sprichwörtliche Messe, mehr oder weniger, gesungen und der perfekten Punkteausbeute stand in Durchgang vier nichts mehr im Weg (25:18).
Mit diesem positiven Abschluss und dem erfolgreich verteidigten 3.Rang verabschiedet sich das Team bereits in die Weihnachtspause – zumindest, was die Wettkämpfe betrifft.
Es spielten: Moritz Beckmann – Marcel Gumnior – Stephan Kiewitt – Norman Michaelis – Gordian Rusch – Mathias Schwarze - Carsten Tessmer – Björn Zimmermann

U18 männlich (LM Endrunde)
Den ersten großen Zielwettkampf des VCB, bestritt am vergangenen Sonntag die männliche Großfeldjugend der AK U18. Als Ausrichter der LM Endrunde hoffte das Team von Trainer Sebastian Pfeiffer, wie schon vor einem Jahr (U16), auf den maximierenden Effekt des Heimvorteils, als man überraschend Landesmeister werden konnte.
Die Auslosung der Vorrunde ergab zunächst das Duell mit der TSGL Schöneiche, in dem Coach Pfeiffer, bei souveräner Spielkontrolle, alle Spieler einsetzte und insbesondere den angeschlagenen Justus Neu schonen konnte (25:15; 25:22). Mit dem bereits gebuchten Halbfinalticket ließ es sich im abschließenden Gruppenspiel gegen den Topfavoriten vom SC Potsdam I befreit aufspielen, was zum Gefallen der Zuschauer, vor allem im ersten Durchgang ein sehr ansehnliches Spiel nahezu auf Augenhöhe ergab (22:25). Im weiteren Verlauf erwiesen sich die Potsdamer als die konstantere und spielsicherere Mannschaft und gewannen ohne den Schatten eines Zweifels Spiel und Staffel (15:25).
Im nun wichtigsten Spiel des Tages – dem Halbfinale um Qualifikation für die Nordostdeutsche Meisterschaft – warteten erwartungsgemäß die Netzhoppers Königs Wusterhausen, die sich in ihrer Staffel vor dem SC Potsdam II und dem SV Lindow Gransee durchzusetzen wussten. Während das vereinsinterne Potsdamer Duell ohne Höhepunkte dahinplätscherte und im SCP I seinen Sieger fand, hielt der Vergleich zwischen VCB und den Netzhoppers alles, was es im Vorfeld zu werden versprach. In erster Linie: ein Vergleich auf Augenhöhe, in das beide Teams alles hineinlegen mussten, was sie sich bis dato erarbeitet hatten. Der erste Durchgang brachte zunächst den VCB als dominierende Mannschaft hervor (25:18) wohingegen der zweite Abschnitt zur einseitigen Kraftprobe ohne rechtes Mittel zur Gegenwehr zugunsten der Netzhoppers verkam (9:25). Für den folgenden Tiebreak steigerten auch die jeweiligen Fangruppen ihre Intensität auf der Tribüne und trieben beide Mannschaften zu einem intensiven Schlagabtausch voran. Gekennzeichnet von kurzen Phasen einseitiger Spielkontrolle auf beiden Seiten; einem dramatischem Hin und Her bei offenem Visier, unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen, glücklichen Wendungen auf beiden Seiten, mutigen wie beherzten Aktionen, die häufig ihre Belohnung fanden wie auch langen Ballwechseln, die keinen alleinigen Sieger verdient gehabt hätten, musste schließlich doch eine Mannschaft den Kürzeren ziehen. Nach Abwehr zweier Matchbälle belohnten sich die Blau Weißen unter großer Erleichterung mit dem glücklicheren aber hochverdienten Ende (17:15) und der Teilnahme an den Nordostdeutschen Meisterschaften am 11.03.2018.
Das Finale um den Landesmeistertitel verkam dann leider zum faden Gericht ohne Geschmack. Viel zu einseitig und ereignisarm setzte sich der SC Potsdam – auch begünstigt durch einen vermeintlichen Aufstellungsfehler des VCB, inklusive mehrminütiger Unterbrechung zu Beginn des ersten Satzes, am Ende durch (25:6; 25:16) – nicht mal beim Gästeanhang wollte echte Stimmung aufkommen – in seinem Verlauf ein unwürdiges Finale, überlagert von dem intensiven Halbfinale zuvor, welches allen anderen Spielen die Show gestohlen hat.
Am Ende stehen die sehr erfreuliche Vizelandesmeisterschaft sowie das Erreichen der NOM 2018.
Es spielten: Gustav Braunschweig – Derik Freese – Jannes Fröhlich – Sebastian Helwin – Wilhelm Konzack – Henryk Leue – Justus Neu – Tim Ullrich

U14 weiblich (LP Endrunde)
Das erste eigene Saisonhighlight bestritt parallel dazu die weibliche Kleinfeldjugend der AK U14. Beim Landespokalfinale in Potsdam musste Team 2, wie zuvor schon befürchtet, seine Teilnahme aufgrund gesundheitlicher Ausfälle absagen, während Team 1 den ersten Titel der Saison ins Visier nahm.
In der Vorrunde bereitete die Zweitvertretung des SC Potsdam zunächst deutlich mehr Probleme als erwartet (22:25). Einmal besonnen auf das eigene Zusammenspiel, löste die Mannschaft von Betreuer Torsten Maskus, die schwierige Situation gleich zum Auftakt allerdings mehr als gekonnt und ließ keinen Zweifel mehr daran aufkommen, dass der Satzverlust als Ausrutscher bezeichnet werden kann (25:17; 15:4). Spiel zwei gegen Zepernick II brachte entsprechend der eindeutigen Favoritenstellung dann auch den Staffelsieg in der Vorrunde (25:21; 25:9).
Im Halbfinale folgte der erste Härtetest samt Standortbestimmung für die weitere Saison. Gegen Zepernick I gab es durchweg umkämpfte Ballwechsel, die der VCB auch aufgrund seiner physischen und individuellen Stärke, einige Male häufiger für sich entscheiden und auf diesem Wege das Finalticket für sich verbuchen konnte (25:22; 25:21).
Im Finale schließlich das ewige Duell mit dem SC Potsdam I, welches sicher während der ganzen Saison über seine ständige Wiederholung auf stets gutem Niveau finden wird. Entgegen der bisherigen Tradition, die Entscheidung über Sieg oder Niederlage im Tiebreak zu suchen, spielten die Mädchen durchgehend sehr konzentriert und stabil und ließen dem SCP kaum eine Möglichkeit, selber in das Spiel zu finden (25:21; 25:18).
Im Jahr der Deutschen Meisterschaft gelingt damit bei der ersten Zwischenetappe gleich der erste Titel der Saison und für das Team in dieser Konstellation bereits der fünfte Titel in Folge. Ein erster, starker Fingerzeig, was auch in dieser Saison wieder alles möglich sein kann.
Es spielten: Finja Hintze – Joyce Jöchen – Tony Merten - Isabell Schattauer – Josefine Seide – Fleur Sickert - Elena Wegener

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