Handballer Leroy Fleischer hängt seine Schuhe an den berühmten Nagel

Der gebürtige Rathenower spielte stattdessen im Nachwuchs von Chemie Premnitz und wechselte nach der 7. Klasse zur Sportschule nach Cottbus. Mit 17 Jahren spielte er dort bereits im Männerteam in der Regionalliga, ehe er 2011 zum SV 63 wechselte, der gerade in die 3. Liga aufgestiegen war. 2013/14 ging es für Leroy Fleischer für eine Saison zum HC Neuruppin. 2014 legte er dann eine zweijährige Pause ein. Der gelernte Mechatroniker arbeitete in dieser Zeit bei ZF in Saarbrücken. 2016 kehrte er zurück und schlüpfte auch gleich wieder in das SV-63-Trikot.

WerbungPape
Der wieselflinke Linksaußen steuerte immer einige Kontertore bei, war er bei Ballgewinnen immer der erste Spieler in der gegnerischen Hälfte. „Ich wollte mich natürlich nicht mit einem Abstieg verabschieden“, so Leroy Fleischer. Und genau den konnte die Truppe des Trainergespanns Schößler/Wendland am letzten Spieltag gerade so verhindern. So war es dann doch noch ein versöhnlicher Abschied.

Leroy Fleischer ist nun schon seit zehn Jahren bei ZF beschäftigt und hat 2023 ein Fernstudium abgeschlossen. Zusammen mit seiner Partnerin hat er in Döberitz ein Haus saniert und in einigen Tagen wird er erstmals Vater. „Ich werde regelmäßig mit dem Rennrad unterwegs sein und hin und wieder auch joggen“, verrät Leroy Fleischer. Und dann wolle er endlich die Restaurierung seines fast 40 Jahre alten Golf 1 abschließen.

So sah Leroy Fleischjer im Jahre 2019 aus. Foto: Alert
So sah Leroy Fleischjer im Jahre 2019 aus. Foto: Alert
Hin und wieder trat Leroy Fleischer auch an den Siebenmeterpunkt. Foto: Alert
Hin und wieder trat Leroy Fleischer auch an den Siebenmeterpunkt. Foto: Alert
Leroy Fleischer in seiner ersten Saison im Trikot des SV 63. Foto: Alert
Leroy Fleischer in seiner ersten Saison im Trikot des SV 63. Foto: Alert
Dieser Artikel wurde 3.088-mal aufgerufen.
RFTLehndorf
stwb