Himmelsbrücke schwebte vor 20 Jahren über dem Domstreng ein

Hintergrund ist, dass Albrecht Schönherr gleich nach dem 2. Weltkrieg Dompfarrer, später Superintendent des hiesigen Kirchenkreises, ein Jahrzehnt Direktor des Predigerseminars und vor allem auch jahrzehntelang Domdechant war. Er war also wie kein anderer Bischof eng mit dem Dom verbunden.
Von 1924 bis 1945 befand sich an dieser Stelle schon einmal eine Brücke, die vor allem von den Zöglingen der Ritterakademie genutzt wurde, um zum Sportplatz oder zum Grilendamm-Freibad zu gelangen. Deutsche Soldaten sprengten in den letzten Kriegstagen jedoch den Übergang, der danach lange, so wie auch die Näthewindebrücke, in den DDR-Jahren nicht wieder aufgebaut wurde. Mit dem Bau des Parkplatzes für 140 Autos und fünf Busse auf dem ehemaligen Sportgelände von Rot-Weiß wurde dann aber wieder eine direkte Verbindung notwendig.
Und irgendwie hat die Brücke über den Domstreng auch einen Bezug zum Brandenburger Original Fritze Bollmann. Schließlich kann man von ihr aus gut die Stelle sehen, wo Fritze Bollmann einst in den Mühlenkessel gefallen ist. Und im Lied heißt es ja auch: „Uff` de jroße Himmelsleiter kannste widder runter jehn.“










































