Rochus zeigt in der St. Katharinenkirche sein Pestmal

Der Hedwigsaltar in der St. Katharinenkirche. Foto: Alert
Rochus von Montpellier soll im Jahre 1317 als Rompilger Pestkranke gepflegt und durch das Kreuzzeichen sogar geheilt haben. Bei der Rückreise fünf Jahre später erkrankte er dann selbst. Er zog sich in einen Wald zurück und soll dort durch einen Engel gepflegt worden sein. Die Legende erzählt, dass ihm ein Hund regelmäßig Essen gebracht haben soll. Rochus überlebte auf jeden Fall, war aber durch Narben völlig verunstaltet. Als er in Montpellier eintraf, erkannte man ihn nicht und warf ihn stattdessen als Spion ins Gefängnis. Als er schließlich fünf Jahre später starb, entdeckte man auf seiner Haut ein rotes Kreuz, das ihn als Rochus auswies.
Da ist das Leben von Adrianus fast schon langweilig. Der junge Patrizier war als römischer Hauptmann am Ende des 3. Jahrhunderts an Christenverfolgungen beteiligt. Als 23 Christen zum Tode verurteilt wurden, schloss er sich ihnen an. Auf einem Amboss wurden ihm daraufhin mit einer Eisenstange die Beine zerschmettert und mit einem Beil eine Hand abgehackt.
Diese und andere Geschichten sind am 21. Mai bei einem Vortrag über den Hedwigsaltar ein Thema. Die Bilderwelt wird erklärt und der Frage nachgegangen, wer der Schöpfer war. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr in der St. Katharinenkirche.

Der Hedwigsaltar in der St. Katharinenkirche. Foto: Alert


Dieser Artikel wurde 1.738-mal aufgerufen.




