Vor über 200 Jahren: Ein Tatzenkreuz für den Göttiner Mühlenmeister Hinnenburg

Das über 200 Jahre alte Göttiner Tatzenkreuz. / Foto: Alert
Es soll auf den berühmten preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) zurückgehen. Der Chemiker Martin Heinrich Klaproth, am 1. Januar 1817 in Berlin verstorben, ruht unter dem ersten Kreuz dieser Art, das in der königlichen Eisengießerei Lauchhammer entstanden ist. Wo das Göttiner Grabkreuz entstanden ist, ist jedoch unbekannt. Das Kreuz muss aber in einem speziellen Betrieb hergestellt worden sein. Als Betreiner der Göttiner Wassermühle sollte der Verstorbene über die nötigen Mittel verfügt haben.
Am 27. Mai 1993 wurden der gesprungene Sandsteinsockel und das gußeiserne Kreuz demontiert. Nach einer Untersuchung durch die Farbrestauratorin Katharina Geipel wurden als Farben schwarz und gold festgelegt. Nach einer Sandstrahlung in der Schiffswerft Plaue erhielt das reparierte Kreuz einen Grundanstrich sowie zwei Deckanstriche. Danach folgte die Vergoldung von Schrift und Sternen. Die Wiederaufstellung erfolgte im August 1993. Vor zwei Jahren erfolgte eine weitere Sanierung durch die Firma Fischer.

Das über 200 Jahre alte Göttiner Tatzenkreuz. / Foto: Alert


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