Über 1000 Brandenburger Artilleristen starben im 1. Weltkrieg

Der tempelartige Quader ist auf der dortigen Schillerinsel aber heute nicht mehr zu finden, wurde das recht schlichte Denkmal nach dem 2. Weltkrieg auf Befehl der Besatzungsmächte geschliffen. Heute steht auf dieser Fläche, die damals extra begradigt und vom hiesigen Stadtgartendirektor beplant worden war, das Denkmal für den deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe.
Die Überlebenden des Regiments gaben das schlichte Denkmal bei der in der Kirchhofstraße ansässigen Stein- und Bildhauerei C.A. Betge in Auftrag. Der Quader aus Sandstein mit einem Eisernen Kreuz im oberen Teil erhielt die Inschrift: „Den im Weltkrieg gefallenen Kameraden des Feldartillerie-Regiments Generalfeldzeugmeister (1. Brandenburgisches) Nr. 3 in dankbarer Erinnerung gewidmet von den Ueberlebenden des Regiments“. Erinnert wurde an 45 Offiziere sowie 1096 Unteroffiziere und Mannschaften.
Die Enthüllungsfeier begann am 26. September 1920 um 11 Uhr. Neben dem General von Rosenberg, der von den Brandenburger Kanonieren sprach, und dem Divisionspfarrer Otto ergriff auch Oberbürgermeister Walther Ausländer das Wort. Er versprach, das Denkmal, an dem zahlreiche Kränze niedergelegt worden waren, in die Obhut der Stadt zu nehmen. Bei einer anschließenden Feier im Saal des Altstädtischen Rathauses wurde bei einem Umtrunk der gefallenen Artilleristen gedacht.








