55 Wusterwitzer – vielleicht ja auch 56 – fielen im 1. Weltkrieg

Das Kriegerdenkmal in Wusterwitz wurde am 4. Juli 1920 feierlich eingeweiht. Foto: Alert
Das Kriegerdenkmal in Wusterwitz wurde am 4. Juli 1920 feierlich eingeweiht. Foto: Alert

Der Entwurf für das Denkmal – in Abstimmung mit einer Denkmalkommission - stammte vom Regierungsbaumeister Hans Gelderblom (1879-1966), der damals das Staatshochbauamt in Genthin leitete. Er war es dann auch, der die Einweihungsfeier eröffnete. Natürlich kamen auch der Ortspfarrer Johannes Hebold und der Amtsvorsteher Hermann Friedrich zu Wort. Friedrich mahnte die Anwesenden, aus der Schwere des Krieges und seinen Folgen die richtigen Lehren zu ziehen. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Gesangsverein unter der Leitung von Lehrer Gustav Adolf Liermann.

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Nach der Wende war die Sandsteinplatte völlig verwittert, das zwei Meter hohe Bauwerk aus Feldsteinen, auf dem ein steinernes Tatzenkreuz thronte, völlig verwittert. Ab Mitte der 1990er Jahre beschäftigte sich die Gemeindevertretung mit dem Ehrenhain. 1998 reinigte der ortsansässige Steinmetz Andreas Puder das Denkmal und versah es mit neuen Fugen. Er fertigte zudem eine neue Tafel an.

Unter Federführung des ehemaligen Deutschlehrers Wolfgang Müller einigte man sich auf die Inschrift: „Zum Gedenken aller Gefallenen, Verschleppten und Getöteten der Kriege und der Gewaltherrschaft 1914-1918 (und) 1939-1945. Die Toten mahnen uns.“ Im Rahmen eines Geschichtsprojektes reinigten Jungen und Mädchen der Gesamtschule die Steine, sodass die Namen und das Datum ihres Todes wieder sichtbar wurden.

Das Kriegerdenkmal in Wusterwitz wurde am 4. Juli 1920 feierlich eingeweiht. Foto: Alert
Das Kriegerdenkmal in Wusterwitz wurde am 4. Juli 1920 feierlich eingeweiht. Foto: Alert
Der Ehrenhain gegenüber vom Eingang der Wusterwitzer Dorfkirche. Foto: Alert
Der Ehrenhain gegenüber vom Eingang der Wusterwitzer Dorfkirche. Foto: Alert
55 Steine tragen die Namen der Wusterwitzer, die im 1. Weltkrieg gefallen waren. Foto: Alert
55 Steine tragen die Namen der Wusterwitzer, die im 1. Weltkrieg gefallen waren. Foto: Alert
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RFTLehndorf
stwb