Excelsior-Chef Paul Conrad ließ sich die Villa Martha bauen

So sah die Villa Martha kurz nach der Wende aus. Foto: Alert
So sah die Villa Martha kurz nach der Wende aus. Foto: Alert

Der zweigeschossige Ziegelbau im Stil des späten Historismus fällt mit seinem Türmchen, den Blendgiebeln in Renaissanceformen und Erkern sofort ins Auge. Auch, weil das Wohn- und Geschäftshaus 1996/97 für gut drei Millionen Mark durch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts umfangreich saniert wurde. Nicht nur das Äußere, sondern auch die Stuckdecken und Ausmalungen im Inneren wurden wiederhergestellt. Auch die Sonnenuhr und die Aufschrift „Villa Martha“ erstrahlen seitdem wieder im alten Glanz.

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Damit war in der Wendezeit kaum noch zu rechnen. Bereits 1984 war das ruinöse Bauwerk leergezogen worden, obwohl man noch in den 1970er Jahren zum Jakobsgraben eine Spundwand gesetzt hatte, um ein Absacken der Fundamente zu verhindern. Was aber nicht vollständig gelang. Trotzdem schaffte es das marode Haus, das damals durch die Wohnungsgesellschaft der Stadt verwaltet wurde, im Jahre 1992 auf die Denkmalliste. Da ein Restitutionsanspruch bestand, passierte erst einmal nichts. Zumindest gab es aus Mitteln der Städtebauförderung – 62.000 Mark – einige Sicherungsmaßnahmen. Über einen Investitionsvorrangbescheid kam schließlich die GbR in den Besitz der Villa, die die ehrwürdige Villa schließlich rettete.

So sah die Villa Martha kurz nach der Wende aus. Foto: Alert
So sah die Villa Martha kurz nach der Wende aus. Foto: Alert
Die Villa kurz vor dem Abschluss der Sanierung. Foto:Alert
Die Villa kurz vor dem Abschluss der Sanierung. Foto:Alert
Der Name der Villa steht an der Fassade in Richtung Jakobsgraben. Foto: Alert
Der Name der Villa steht an der Fassade in Richtung Jakobsgraben. Foto: Alert
Direkt darüber ist diese Sonnenuhr zu finden. Foto: Alert
Direkt darüber ist diese Sonnenuhr zu finden. Foto: Alert
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RFTLehndorf
stwb