Glücklicher 2:1 Auswärtserfolg beim Angstgegner Werderaner FC

Foto: Dieter Seewald
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Zum dritten Mal in der gleichen Anfangsformation auflaufend, begannen die Nullfünfer zielstrebig und setzten die Gastgeber unter Druck. Allerdings hatten sich die Hausherren nach einer Viertelstunde darauf eingestellt und das Spiel wurde ausgeglichener. Spätestens nach dem 1:1 Ausgleich in der 19. Minute, Ramazan Günel verwandelte einen Foulstrafstoß sicher, standen sich zwei gleichwertige Gegner gegenüber. Die Nullfünfer hatten zwar leichte spielerische Vorteile, aber die Chancen lagen vor der Pause mehr auf Seiten der Werderaner. In der 30. Minute ging ein Schuss aus 20 m knapp am Tor vorbei und Tornike Zarkua parierte in der 35. Minute großartig. Gegen robust agierende Gastgeber und zu langsam in die Spitze spielende Nullfünfer boten sich der Mannschaft um Trainer Rene Görisch vor dem Pausenpfiff nur noch wenige Möglichkeiten. Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen und die Nullfünfer kamen besser ins Spiel, obwohl die Heimmannschaft durch schnell nach vorn gespielte Bälle immer wieder für Gefahr sorgte. Die erste Chance hatte jedoch Tim Dethloff in der 57. Minute, jedoch konnte der ehemalige Brandenburger Viktor Pokataiev, der im Tor der Heimmannschaft stand, seinen Schuss aus 16 m entschärfen. Die größte Chance zum Führungstreffer der Nullfünfer verpasste dann Neradion Djekodom, dessen Schuss im letzten Moment noch von der Torlinie gekratzt wurde (70.). Nach einem groben Foul an Joel Fels, kurz hinter der Mittellinie, geriet das Spiel kurz aus den Fugen. Nach einer Rudelbildung zeigte Schiedsrichter Felix Schmidt in der 75. Minute Tim Dethloff von den Nullfünfern und Augusto Bambi von den Werderanern die Rote Karte. Das grobe Foulspiel, Ursache der Rudelbildung, wurde lediglich mit der gelbe Karte geahndet. Mit 10 gegen 10, suchten die Brandenburger weiterhin die Entscheidung und setzten die nun tief stehenden Gastgeber unter Druck, die aber mit viel Glück gute Chancen der Brandenburger schadlos überstanden. Sie selbst hatten dann sogar in der 85. Minute die eigene Führung auf dem Fuß, jedoch schoss der Werderaner, einen lang in die aufgerückte Brandenburger Abwehr geschlagenen Ball, deutlich über die Latte. Es schien mit diesem 1:1 Unentschieden zu enden, bis Niklas Spirius in der dritten Minute der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 1:2 für viel Jubel in der Mannschaft und bei den mitgereisten Fans sorgte. Am Ende ein etwas glücklicher Erfolg, der schwer umkämpft war.
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Am kommenden Sonnabend geht es dann in der nächsten Pokalrunde zum FV Blau-Weiß 90 Briesen.

BSC Süd 05: Zarkua- Klemz, Schrobsdorff, Koussi (68.Sezan), Fels (87.Munajjed)- Tosta Cesario, Rocha Souza, Dethloff (75.Rot), Spirius, Djekodom (87.Osaghae)- Richter

Trainer: Rene Görisch / Conny Wieland
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