Der SV 63 Brandenburg West startet mit klaren Zielen in die neue Handballsaison

Die Saisoneröffnung wird ein großer Tag, Gäste können zwei Spiele zum Preis von einem erleben. Das heißt, wer schon bei den Frauen als Zuschauer da ist, braucht für das Männerspiel nicht noch mal eine neue Eintrittskarte kaufen und kann es kostenlos schauen. Ebenso wird es auch die traditionelle Verlosung in der Halbzeitpause geben. Dieses Mal mit doppelter Gewinnchance, weil es ja zwei Halbzeitpausen gibt. Spieltagssponsor sind übrigens die Stadtwerke mit denen morgen auch ein neuer Vertrag zur Partnerschaft unterschrieben wird.
Mit dem Start in die neue Saison zieht auch wieder Ruhe in die Thematik der Hallennutzung ein. „Für unsere Heimspielstätte Hölle West konnten wir direkt mit dem Justizministerium in Potsdam einen unbefristeten Vertrag aushandeln. Das bringt langfristig Ruhe auch wenn eine Klausel zum Eigenbedarf drin steckt. Vertraglich ist verankert, dass das Ministerium die Halle im Falle von Eigenbedarf wieder beanspruchen kann“, so Vereinspräsident Jörg Mühling. Im Vertrag sind weitere positive Konditionen enthalten, wie zu Fragen der Instandhaltung. Ebenso funktioniere nach wie vor die Kooperation vor Ort mit der JVA gut. Von der werden die Außenanlagen gepflegt und die Halle wird im Innenbereich wie besprochen gereinigt.
Rückblickend auf die vergangene Saison zeigte sich Jörg Mühling kritisch gerade im Bezug auf die Spitzenteams. „Wir haben bis zum Schluss in den erwachsenen Mannschaften gezittert und wenn man ehrlich ist, war das eine ziemlich belastende Situation für den Gesamtverein. So toll, wie sich der Nachwuchs entwickelt hat, ist es immer wichtig, dass die erste Männer und die erste Frauen eben auch das Ziel für die Jugendmannschaften ist“, so der Präsident.
Stolz ist der Verein mit gutem Grund auf seine Nachwuchsmannschaften, die jetzt wieder in den höchsten Klassen im Land Brandenburg spielen. So sind die männliche B- und A- Jugend in die Brandenburgliga aufgestiegen. „Das hatten wir seit Jahren nicht mehr, dass wir so gut aufgestellt waren, auch sportlich gesehen. Es war natürlich der schöne Effekt der Saison, genauso wie der Aufstieg der zweiten Frauenmannschaft, die jetzt in der Verbandsliga spielen“ so Mühling.
Mit dem Start in die neue Saison ändern sich im Verein auch einige Strukturen. So stellt man sich breiter auf. Nach seinem Abschied vom Parkett zum Saisonende wird Leroy Fleischer die Aufgaben des sportlichen Leiters übernehmen und Andreas Wendland in der Geschäftsstelle bleiben und weiter als Co-Trainer der Männer agieren. Besonders dankbar ist der Vereinspräsident über die Arbeit von Gert Wartenberg, der sich unermüdlich um den Nachwuchs kümmert und in den letzten drei Jahren hier für eine sehr gute Stabilität gesorgt hat.
Zielstellung für beide Spitzenteams ist seitens des Vorstandes Platz 4 bis 7, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern und für die 2. Frauenmannschaft steht der Klassenerhalt auf dem Plan. „In den Nachwuchsmannschaften gehen wir wirklich davon aus, dass die Jungs und auch die Mädchen in der B-Jugend eine ziemlich gute Rolle spielen werden und das wir dann so nach und nach wirklich alle Mannschaften wieder voll haben“, sieht Jörg Mühling in die anstehende Saison.
Nach dem Ausscheiden von Leroy Fleischer und Leon Hermann aus der 1. Männermannschaft konnte sich der SV 63 jetzt wieder mit zwei jungen Akteuren verstärken. Mit Franz Feix kommt ein Spieler zum SV, der alle drei Rückraumpositionen spielen kann. Der 24-Jährige wurde beim VfL Potsdam ausgebildet und war zuletzt bei Teltow/ Ruhlsdorf. Der zweite Neuzugang ist Robin Hübner, der ebenfalls beim VfL Potsdam ausgebildet wurde. Er ist 24 Jahre und spielt Linksaußen. Die letzten 2 Jahre war er bei der SG Kühnau in Sachsen- Anhalt aktiv.





