Mit Martinshorn und Blaulicht geweckt: Tag der offenen Tür bei der FF Kirchmöser

Gemeinsam mit Kämmerer Thomas Barz und dem Leiter der Brandenburger Feuerwehr Sebastian Kalka eröffnete dann auch Gunnar Ebel, Leiter der Ortswehr, nahezu pünktlich den Schautag. Wie das so für einen Kämmerer ist, rechnete Thomas Barz gleich mal schnell durch, dass beim Korso rund 21 Millionen Euro Sachkosten gerade an ihm vorbeigefahren sind und betonte, dass sich jeder Cent dafür lohnt. Gleichzeitig überbrachte er die frohe Botschaft, dass bereits der erste Zuschlag für die neue Feuer- und Rettungswache in Kirchmöser erteilt wurde. „Das heißt der Rohbau ist vergeben und es geht los. Lange genug haben sie ja darauf gewartet“, wandte er sich an die Kirchmöseraner.


Grüße überbrachte auch Sebastian Kalka, der sich noch daran erinnerte, dass er eigentlich bereits das zweite Mal schon hier sein wollte. Im vergangenen Jahr musste er aber aufgrund eines gesundheitlichen Problems seiner kleinen Tochter auf halben Weg umdrehen. Umso mehr freut er sich auf die kommenden Jahre und zeigte sich beeindruckt von den Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür und dem Engagement der Kameraden. Im nächsten Jahr dann vielleicht noch einmal in und vor der alten Wache, bevor dieser Tag dann auf der neuen Wache begangen werden kann.


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Für den Neubau wird es übrigens am 12. September den Spatenstich geben, wie von Gunnar Ebel am Rande zu erfahren war. An diesem Tag werden sich zum Jubiläum auch die Kameraden aus Kirchmöser mit einem Ball einmal verdientermaßen selbst feiern. Bis dahin bewältigen sie erst einmal heute den Tag der offenen Tür.


Nach dem Korso gab es bereits gegen 11 Uhr eine Vorführung eines Löscheinsatzes, wie er wohl in den 1920-er Jahren stattgefunden haben könnte. Damals noch ohne PS-starke Fahrzeuge, sondern mit einer mit Mannes- und Frauenkraft gezogenen Tragkraftspritze, alarmiert vom Feuerwehrhauptmann mit Tröte auf dem Drahtesel durchs Dorf eilend. Theaterreif demonstriert von den Frauen und Männern der FF Mahlenzien mit ihrer historischen leichten Handspritze Baujahr 1912. Selbige ist seit 1918 im Besitz der Mahlenziener.


Bis in den Nachmittag gibt es noch weitere unterschiedliche Vorführungen und auch weitere viele Dinge in Sachen Feuerwehr zu entdecken. Mit dabei nicht nur die Einsatzfahrzeuge, die man besichtigen kann. Auch in diesem Jahr ist die Rescor-Akademie wieder mit einem Informationsstand vertreten. Nicht fehlen darf auch wieder die Demonstration eines Fettbrandes und auch ein Verkehrsunfall wird am Nachmittag simuliert.

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RFTLehndorf
stwb