14.08.2026, 20:01 Uhr · Aus der Stadt · Marcus Alert
Drei Brücken für die Buga-Gäste und für die Nutzer des Havelradweges
Die Brücke über den beginnenden Stadtkanal kurz nach der Fertigstellung. Foto: Alert
Brücken hatte die Stadt Brandenburg im Jahre 2011 eigentlich schon genug. Doch zur Buga kamen noch drei hinzu. Sie sollten vor allem die Fußgänger und Radfahrer vom Zentralparkplatz Wiesenweg in die Innenstadt bringen. Letztlich firmierte das am Ende gut drei Millionen Euro teure Projekt wegen entsprechender Fördermittel unter „Havelradweg am Ufer der Havel“. Der Radweg aus Stahl überquert seit Herbst 2014 den Jakobsgraben und den Stadtkanal. Hinzu kommt der unterhalb der Bauchschmerzenbrücke installierte Übergang als Bypass für Radfahrer und Rollstühle. Zumindest wurde diese Brücke hinter die Gottfried-Krüger-Brücke gebaut, sodass der Blick auf die so interessant gewölbte Brücke nicht beeinträchtigt wurde.
Die Planungen begannen bereits vor 15 Jahren. Schnell war klar, was man wollte. Allerdings lagen die nach den Ausschreibungen feststehenden Kosten recht deutlich über den vorhandenen Fördergeldern, was zu Verzögerungen führte. So begannen die Arbeiten erst im März 2014. Mit Stützweiten von 46,75 über den Stadtkanal und 45,80 Metern über den Jakobsgraben überspannten am Ende die beiden baugleichen stählernen Brücken die beiden Wasserläufe.
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Zwei mächtige Kräne hoben die beiden zusammen 123 Tonnen wiegenden Brücken, die im Oderberger Stahlbauwerk vormontiert worden waren, Ende August 2014 von einem Schiff auf die Widerlager. Danach folgten die Montage der 540 Meter langen Geländer und vor allem Erdarbeiten entlang der Stahlspundwände. Einiges an Geld kostete auch die Treppe im Bereich der einstigen Tritonen-Halbinsel. Verantwortlich für die Arbeiten zeichnete die Firma Rask aus Hoppegarten. Seitdem werden die filigranen Brücken, die allesamt noch keinen Namen haben, gut genutzt.
Die Brücke über den beginnenden Stadtkanal kurz nach der Fertigstellung. Foto: Alert
Die nagelneue Brücke über den Jakobsgraben. Foto: AlertHeutiger Blick auf die Brücke über den Stadtkanal. Foto: AlertHinter der Bauschmerzenbrücke ist der Bypass recht gut zu erkennen. Foto: Alert