Wichtiges Zukunftsprojekt: Startschuss für A2-Gewerbegebiet

Der jetzige Aufstellungsbeschluss ist laut Bürgermeister Michael Müller der zweite Schritt im Verfahren. Nummer 1 war damals der sog. Regionalplan, in dem die Ansiedlungs-Absicht erstmals konkretisiert wurde. Nun wollen Kloster Lehnin und Brandenburg die Fläche gemeinsam vorbereiten. Denn klar ist: Gibt es Investoren mit Ansiedlungsabsichten, dann muss baureifes Land zur Verfügung stehen - in so einem Fall erst dann die mehrjährige Planung anzustoßen, würde jede Ansiedlungschance torpedieren.
Für eine Stadt wie Brandenburg bieten sich hier große Chancen. Jobs in der Industrie bringen in vielen Fällen ein höheres Lohnniveau als klassische Dienstleister- oder Büro-Tätigkeiten mit sich, verbunden mit perspektivisch tragfähigen Arbeitsplätzen in Größenordnungen ist auch immer ein Zuzug. Das zusätzliche Geld im Wirtschaftskreislauf hilft nicht nur der Stadt direkt in Form von Steuereinnahmen, sondern vor allem den Brandenburger Unternehmen - vom Restaurant bis zum Zulieferer. Kritiker führen in der Ansiedlungs-Diskussion immer mal wieder an, dass es noch einige Flächen im Stadtgebiet selbst gebe. Hier hält die Verwaltung dagegen: Für große Ansiedlungen steht nichts zur Verfügung. Zumal man den zusätzlichen Verkehr von Produktionsstätten nicht zusätzlich im Stadtgebiet haben möchte.






