Globaler Tanzprotest „One Billion Rising“ in Brandenburg an der Havel

Bereits am Mittwochnachmittag fand die Protestaktion in der Stadt Brandenburg an der Havel auf dem Neustädtischen Markt statt. Dem Regen trotzend fanden sich gut 50 Frauen und auch einige Männer ein, um mitzumachen. "Wir sind heute hier, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen, mit Tanz, mit Präsenz und mit Solidarität“, so die Brandenburger Gleichstellungsbeauftragte Jeanette Horn zu den Teilnehmern. Sie erinnerte noch einmal daran, das „One Billion Rising“ ein Teil einer weltweiten Bewegung ist.
Der Tanz steht symbolisch für den Widerstand, für Selbstbestimmung und für die gemeinsame Forderung nach einem Leben frei von Gewalt. „Gewalt am Frauen und Mädchen ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, die uns alle betrifft. Danke, dass Sie heute hier sind, hinschauen, mitmachen und gemeinsam Haltung zeigen“, so die Gleichstellungsbeauftragte.
„Es geht nicht darum, perfekt zu tanzen, sondern darum, gemeinsam sichtbar zu sein. Jede Form der Beteiligung ist ein Zeichen der Solidarität“, so Jeanette Horn. Unterstützt wurde die Aktion, die wie jedes Jahr vom Arbeitskreis „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ der Stadt organisiert wird, durch die Genussmanufaktur Brandenburg UG, die die Teilnehmer mit Heißgetränken versorgte, und durch den Demokratischen Frauenbund e. V., der eine Bühne für die Vortänzerinnen bereitstellte.











































