Was macht der einstige Süd-Fußballer Achim Boenigk?

Achim Boenigk Foto: Alert
Achim Boenigk Foto: Alert

Nach dem Besuch der Görden- und später der Brechtschule lernte Achim Boenigk beim Konsum Bäcker. Direkt danach ging es für anderthalb Jahren zur Armee. Nach einem Jahr in der Konsum-Bäckerei am Silokanal fand er schließlich seine Berufung: Er unterschrieb beim staatlichen Forstbetrieb Rathenow einen Arbeitsvertrag und war bis 2017, also 42 Jahre lang, als Waldarbeiter tätig. Er und seine Frau wohnten im Eichendorffweg und somit nur einen Steinwurf von seinem Arbeitsplatz entfernt.

Seine fußballerische Karriere startete Achim Boenigk bei der BSG Motor Brandenburg, wo er aber nur ein Jahr blieb. „Da ich sofort den Sprung in die Bezirksauswahl schaffte, legte man mir den Wechsel zur BSG Motor Süd nahe“, erinnert sich Achim Boenigk. Vor allem mit Motor Babelsberg kämpfte man damals um die Bezirksmeisterschaft und um den Pokal. Ab Herbst 1973 hatte er dann auch im Männerteam einen Stammplatz.

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Dreimal schaffte sein Team in seiner aktiven Zeit den Sprung in die DDR-Liga. Nach einem Jahr in der Zweiten Mannschaft verabschiedete sich Achim Boenigk mit 32 Jahren zu den Alten Herren. Er spielt zwar längst nicht mehr, doch trifft man sich noch regelmäßig. Ein- bis zweimal pro Jahr lädt Achim Boenigk zu seinem Holzplatz, wo er regelmäßig Brennholz macht, zum Fischräuchern ein und immer vor Weihnachten trifft man sich im „Kartoffelkäfer“ beim ehemaligen Mitspieler Bernd Scharfe.

Inzwischen wohnt Achim Boenigk mit seiner Frau in der einstigen Kaserne in der Klosterstraße. Seit 13 Jahren haben sie einen Hund. „Ich gehe mit ihm viermal am Tag raus und komme dabei auf bis zu 15.000 Schritte“, verrät der bekennende Bayern-Fan Achim Boenigk.

Achim Boenigk Foto: Alert
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Achim Boenigk als junger Mann mit Fahrrad und Säge im Wald. Foto: Privat
Achim Boenigk als junger Mann mit Fahrrad und Säge im Wald. Foto: Privat
Achim Boenigk (2.v.r.) mit seiner Jugendmannschaft um 1970. Foto: Privat
Achim Boenigk (2.v.r.) mit seiner Jugendmannschaft um 1970. Foto: Privat
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RFTLehndorf
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