Die Theatermacher vom Traumschüff „Genossin Rosi“ werden zum Jubiläum gefeiert

Mit Witz, Charme und immer wieder einem gut gesetzten Klecks Ironie brachten die Darsteller ihn ihrem Stück „Hinter den Fenstern“ das Leben auf dem Land mit all seinen Problemen und Sorgen gekonnt auf die schwimmende Bühne. So dreht im idyllisch ländlichen Leinewitz die Zeit mächtig an ihrem Rad. Die Einwohner werden älter, die Beine müder, die Gedächtnisse durchlässiger und die nachfolgende Generation hat längst die Gegend verlassen. Nun wird auch noch die Dorfärztin Helga in Rente gehen, natürlich ohne Nachfolge. Der Ort droht eine medizinische Versorgungswüste zu werden. Wäre da nicht Start-Up-Gründer Raul, Sohn von Helga, mit seiner „Arztpraxis von Morgen“, einer App für Video-Sprechstunden! Doch die Leinewitzer haben sich das anders vorgestellt. Und das Durcheinander beginnt.
Mit ihrem Puppenspiel und den witzigen Texten begeistern die Schauspieler Jana Grubert, Meike Kopka und David Schellenschmidt schnell ihr Publikum. In dem kurzweiligen Stück erinnerten sie daran, wie das Leben so spielt und manch einer im Publikum zog schnell Parallelen und konnte sich gut in die jeweilige Situation hineinversetzen. So war es nicht verwunderlich, dass sie sich am Ende tobenden Applaus und stehende Ovationen vom Publikum abholen durften. Im Anschluss an das Theaterstück wurde dann noch bei Unplugged-Musik gefeiert. Da war dann mit dem Plauer Musiker Heiner Dröse auch noch ein Havelstädter mit seiner Gitarre auf der Bühne und brachte Schwung in den Brandenburger Freitagabend.












