Akteure der Archäotechnica: Lein oder nicht Lein? Diese Frage stellt sich nicht!

Foto: Ilka Kühne und Christoph Arbeiter
Foto: Ilka Kühne und Christoph Arbeiter

Seit der Jungsteinzeit ist die Leinpflanze auch in Mitteleuropa angebaut und verarbeitet worden. Zusammen mit erstem Getreide, Hülsenfrüchten und einigen domestizierten Tieren gehörte sie zur Lebenswelt der frühen Ackerbauern und Viehzüchter. Auch etwa 7000 Jahre später steht die Leinpflanze weiter hoch im Kurs. Der Faserlein, auch Flachs genannt, lässt sich zur Textilgewinnung nutzen. Das leichte, atmungsaktive Endprodukt wurde unter anderem gern zur Herstellung von Unterkleidern, Tischtüchern oder Bettwäsche genutzt. Ilka Kühne und Christoph Arbeiter, beide von Beruf Gärtner, sind seit vielen Jahren als ehrenamtliche Mitarbeiter im Museumsdorf Düppel tätig. Dort, aber auch an anderen Orten, versuchen sie, historische Handwerkstechniken vorzuführen und zu bewahren. Seit einigen Jahren bauen sie auch Flachs an und beschäftigen sich mit dem historischen Verarbeitungsprozess. Bei der Archäotechnica werden sie den langen weg der Pflanze bis zum Garn anschaulich erläutern. “Lein oder nicht Lein?” Diese Frage stellt sich den Veranstaltern nicht.

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Eckdaten
Archäotechnica 2026
1. und 2. August, jeweils 10 – 17 Uhr
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eintritt: Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei, Familien 10 Euro, Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt
Weitere Infos: [Klick]

Foto: Ilka Kühne und Christoph Arbeiter
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RFTLehndorf
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