Schneiteln, Deichbau, Brandrodung - Eine Führung zu Mensch und Umwelt

Beschaffung von Baumaterial im Mittelalter. Zeichnung: Flemming Bau, BLDAM
Den Teilnehmern begegnen Fangstrategien steinzeitlicher Jäger, die eindrucksvolle und bis heute sichtbare Spuren im Gelände hinterlassen haben. Frühe Ackerbauern und Viehzüchter sahen sich einem waldreichen Terrain gegenüber, welches urbar und für Siedlungen nutzbar gemacht werden musste.
Pollendiagramme verraten, welche Pflanzen ihren Weg ins heutige Brandenburg fanden – und welche Baum- und Pflanzenarten seltener wurden.
Oftmals lässt sich menschlicher Einfluss hinter derartigen Vorgängen vermuten – das Kultivieren neuer Arten, Brandrodung, Schneiteln und eine ausgedehnte Weidehaltung seien beispielhaft genannt. Besonders nachhaltige Eingriffe in die Umwelt lassen sich ab dem Mittelalter greifen.
Die rege Bautätigkeit jener Zeit dezimierte enorme Waldflächen. Mit Flussbegradigungen sowie Kanal- und Deichbauarbeiten schuf man in der Neuzeit völlige veränderte Kultur- und Nutzlandschaften.
Eintritt 5 € | erm. 3,50 € | Familien 10 € | Kinder unter 10 Jahren frei
Keine Führungsgebühr
Veranstaltungsort:
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg an der Havel

Beschaffung von Baumaterial im Mittelalter. Zeichnung: Flemming Bau, BLDAM
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