Freie Wähler & AfD kritisieren: "Immer wieder neue Steine, statt endlich eine Lösung zu finden "

Weiter erklären die beiden Stadtverordneten: "Ausdrücklicher Wunsch der Stadtverordneten war es, dass unser Tierheim in der Hand des hiesigen Tierschutzvereins bleibt. Zum Tag der offenen Tür informierten wir, die Stadtverordneten Niklas Stieger und Axel Brösicke, uns, wie so oft, über den Stand der Dinge. Und was wir erfuhren, machte uns einfach nur wütend.

80.000€ stellten die Stadtverordneten für die Sanierung der Zwinger und Behebung der Mängel der stadteigenen Immobilie zur Verfügung. Das Geld reichte nur, weil Tierschutzverein und ehrenamtliche Unterstützer unzählige Stunden an Eigenleistung einbrachten. Der Dank der Stadt? Nur noch ein Drittel der Anzahl von Hunden und Katzen dürfen laut Betriebserlaubnis zukünftig im Tierheim betreut werden. Ein Umstand, der einen kostendeckenden Betrieb immer schwieriger macht.

In der neuen Ausschreibung verlangte die Stadt plötzlich auch die Unterbringung von Reptilien, ohne dies näher zu definieren. Von dieser Forderung der Stadt war in den letzten Jahren nicht ein Wort zu hören.

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Zur Erinnerung: Eine Auffangstation, unter anderem für Reptilien, hatte man vor nicht allzu langer Zeit, ebenfalls nach einem eher undurchsichtigen Gebaren des Veterinäramtes, in Schmerzke geschlossen. Auf ausdrücklichen Wunsch der Stadtverordneten legte die Stadt in ihrer Ausschreibung fest, dass die Betreibung des Tierheims auf dem Boden der Stadt und von einem hier ansässigen Verein betrieben werden soll. Es ist unerklärlich, warum man seitens der Stadt dann externe Gebote annahm, welche die Ausschreibungskriterien nicht erfüllten und mit diesem Angebot den hiesigen Tierschutzverein unter Druck zu setzen versuchte.

Sowohl das Gericht als auch das Ministerium für Inneres und Kommunales haben die Rechtmäßigkeit der Ausschreibung bestätigt. Trotzdem hat die Stadt die Ausschreibung gestoppt und will das Verfahren neu starten. Wir fordern die Stadt auf, endlich zu ihren Zusagen zu stehen und den ausdrücklichen Wunsch der Stadtverordneten als gewählte Volksvertreter umzusetzen und zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Es muss endlich Schluss sein mit Hinhalten und Verzögern. Das sind wir den engagierten Menschen aber auch den Tieren im Tierheim schuldig."


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RFTLehndorf
stwb