FDP: "Klinikum sichern, Stadt entlasten Verantwortung übernehmen statt Probleme verschieben"

Weiter heißt es: "Dabei geht es nicht nur um Haushaltszahlen, sondern ganz konkret um die Frage, wie viel finanzieller Spielraum Brandenburg an der Havel in Zukunft noch hat. Jeder Euro, der dauerhaft in die Verluste des Klinikums fließt, fehlt an anderer Stelle bei Investitionen in Schulen, Infrastruktur oder der Weiterentwicklung unserer Stadt. Dieser Druck ist real, und er betrifft am Ende alle Bürger. Gleichzeitig ist klar: Ein leistungsfähiges Klinikum ist für Brandenburg an der Havel unverzichtbar.

Es sichert die medizinische Versorgung, ist ein wichtiger Arbeitgeber und hat eine zentrale Bedeutung für die gesamte Region. Genau deshalb darf man die aktuelle Entwicklung nicht einfach hinnehmen. Ein System, das über Jahre hinweg Verluste in dieser Größenordnung erwirtschaftet, ist in seiner jetzigen Form nicht dauerhaft tragfähig. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob sich etwas verändern muss, sondern wie diese Veränderung verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Aus Sicht der FDP Brandenburg an der Havel braucht es den Mut, neue Wege zu gehen und bestehende Strukturen grundlegend zu überdenken. Eine Teilprivatisierung von bis zu 49,9 Prozent ist dabei ein sinnvoller und notwendiger Schritt . Sie stellt sicher, dass die Stadt weiterhin Mehrheitseigentümer bleibt und die strategische Kontrolle behält, während gleichzeitig ein starker privater Partner eingebunden wird. Dabei geht es nicht darum, Verantwortung abzugeben, sondern sie gezielt zu stärken. Ein privater Partner kann unternehmerische Erfahrung einbringen, Prozesse effizienter gestalten und notwendige Investitionen schneller ermöglichen. Ziel muss es sein, das Klinikum wirtschaftlich zu stabilisieren und gleichzeitig die Qualität der medizinischen Versorgung langfristig zu sichern.

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Für die Bürger bedeutet ein solcher Schritt vor allem eines: eine spürbare Entlastung für den städtischen Haushalt und damit mehr Spielraum für andere wichtige Aufgaben. Gleichzeitig entsteht die Chance, das Klinikum so aufzustellen, dass es auch in Zukunft zuverlässig funktioniert und den Anforderungen einer modernen Gesundheitsversorgung gerecht wird. Ein ´Weiter so´ würde dagegen bedeuten, dass die Verluste Jahr für Jahr weiterlaufen und der finanzielle Druck auf die Stadt immer größer wird. Verantwortung bedeutet deshalb, auch unbequeme Entscheidungen nicht zu vermeiden, sondern sie im Interesse der gesamten Stadt zu treffen. Die FDP Brandenburg an der Havel steht für einen klaren, kern liberalen Ansatz: wirtschaftlich denken, Strukturen verbessern und gleichzeitig die Versorgung der Menschen sichern. Denn am Ende zählt nicht, wie ein System organisiert ist, sondern dass es für die Menschen funktioniert."


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RFTLehndorf
stwb