Désirée Schrade wird neue Leiterin der Zentralen Ausländerbehörde

Minister René Wilke betonte: „Ich freue mich sehr, dass Désirée Schrade dieses wichtige Amt übernimmt. Sie hat sich im Auswahlverfahren als die am besten geeignete Kandidatin durchgesetzt und das Gremium insbesondere mit ihrer Expertise im Asylrecht sowie ihrem ausgeprägten Verständnis für politische Prozesse und Zusammenhänge überzeugt. Zugleich bringt sie eine hohe Kommunikationsstärke nach innen wie nach außen mit. Mein besonderer Dank gilt Olaf Jansen für seine langjährige, professionelle Leitung der ZABH. Mit großem Engagement, klarer Kommunikation und hoher fachlicher Expertise hat er die Arbeit der Behörde maßgeblich geprägt.“
Désirée Schrade ist Juristin und bislang als selbstständige Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei für Familien- und Strafrecht in Frankfurt (Oder) tätig. Seit 2024 engagiert sie sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik als Mitglied und Vorsitzende der dortigen Stadtverordnetenversammlung sowie als Kreisvorsitzende der CDU. Sie wurde in Luckenwalde geboren, wuchs im Havelland auf und lebt heute mit ihrer Familie in Frankfurt (Oder) und Müllrose.
Die ZABH ist eine Landesoberbehörde mit zentralen Vollzugsaufgaben im Ausländerrecht. Derzeit sind dort 152 Beschäftigte tätig. In den Standorten der Erstaufnahmeeinrichtung sind aktuell insgesamt 2.213 Personen untergebracht.
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