CDU zur Schleusenbrücke: "Verkehrsfluss sichern – frühzeitig tragfähige Lösungen prüfen - Behelfsbrücke muss her!"

Weiter heißt es: "Der Antrag wurde im Vorfeld des Stadtentwicklungsausschusses in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung präzisiert und angepasst. In der neuen Fassung wurde er sowohl im Stadtentwicklungs- als auch im Hauptausschuss jeweils einstimmig zur Beschlussfassung empfohlen.
´Die Schleusenbrücke ist eine zentrale Verkehrsader unserer Stadt. Eine vollständige Sperrung hätte gravierende Auswirkungen auf Gewerbebetriebe sowie auf Rettungs- und Lieferverkehr, natürlich auch auf die Bürgerinnen und Bürger und ganz besonders die Pendler´, sagt Christoph Zureck als sachkundiger Einwohner der Fraktion und selbst Unternehmer im Bereich der Logistik.
Sollte es bereits im Zuge der aktuell laufenden Untersuchungen zu einer vollständigen Sperrung der Schleusenbrücke kommen, hätte dies erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr, die Erreichbarkeit einzelner Stadtteile sowie auf ansässige Gewerbebetriebe. Einschränkungen wären dann unvermeidbar – spätestens jedoch im Rahmen eines möglichen Neubaus der Brücke. Vor diesem Hintergrund fordert der Antrag die Stadtverwaltung auf, gegenüber dem zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) einzufordern, dass alle technisch, verkehrlich und wirtschaftlich in Betracht kommenden Möglichkeiten geprüft werden, um den Verkehrsfluss während dieser Zeit bestmöglich aufrechtzuerhalten. Aus Sicht der Fraktion hat dabei insbesondere die Prüfung und mögliche Umsetzung einer Behelfsbrücke höchste Priorität.
Zugleich soll sichergestellt werden, dass die Kommunikation und Abstimmung zwischen dem WSA, der Stadtverwaltung, den politischen Gremien sowie der Öffentlichkeit eng und transparent erfolgt. Die Fraktion hält es für wichtig, dass politische Entscheidungsträger und die Stadtgesellschaft frühzeitig über den Planungs- und Bauprozess informiert und einbezogen werden. Darüber hinaus fordert die Fraktion eine detaillierte Darstellung der Auswirkungen einer möglichen Vollsperrung der Brücke. Dazu sollen unter anderem die Zahl der betroffenen Einwohner, betroffene Stadtteile und Gewerbebetriebe, das Verkehrsaufkommen sowie Auswirkungen auf Rettungsdienste, Schulwege, ÖPNV und Pendlerströme erfasst werden. Auch wirtschaftliche und infrastrukturelle Folgen für die betroffenen Kommunen sollen transparent dargestellt werden.
´Entscheidungen über mögliche Maßnahmen müssen auf einer belastbaren Datengrundlage beruhen. Es ist deshalb wichtig, die konkreten Auswirkungen detailliert darzustellen. Oberstes Ziel ist es, dabei gemeinsam tragfähige Lösungen für die Stadt zu finden´, erklärt Georg Riethmüller, ebenfalls Mitglied der Fraktion und Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses.
Die Ergebnisse sollen der Stadtverordnetenversammlung fortlaufend berichtet und spätestens zur Sitzung am 29. April 2026 vorgelegt werden.
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