Drohnenabwehrzentrum in Hohenstücken: BWS-Fraktion übt harte Kritik
Weiter heißt es: "BSW-Kreisvorsitzende Heidi Hauffe kommentiert: ‘Es ist ein Unding, dass Heidelberger Druck eine Produktionsstätte in unserer Region auf militärische Zwecke ausrichtet, anstatt in zukunftsorientierte zivile Technologien zu investieren – und dass Oberbürgermeister Daniel Keip hierzu applaudiert. Wir erwarten, dass die Politik endlich auf eine wirtschaftliche Entwicklung setzt, die neue Arbeitsplätze schafft und die Industrie auf friedliche, gesellschaftlich nützliche und nachhaltige Bereiche ausrichtet. Zumal ein solches ’Kompetenzzentrum' auch ein Risikofaktor für unsere Stadt sein kann. Die Kriege in der Ukraine oder im Iran zeigen nämlich deutlich: Im Falle einer Eskalation werden solche zentralen Kompetenz-, Forschungs- und Produktionszentren zu primären Zielen für gegnerische Raketen.'
Andreas Kutsche, Beisitzer im BSW-Kreisvorstand und Landtagsabgeordneter aus Brandenburg an der Havel, resümiert: 'Die Herstellung von Rüstungsgütern hat mit nachhaltigem Wirtschaften nichts zu tun. Investitionen in militärische Produktion sind totes Kapital. Es ist eine zynische Politik, den zivilen Industriesektor politisch z.B. durch die verrückte Sanktionspolitik abzubauen und zu destabilisieren, um dann die wegfallenden Industriearbeitsplätze in der Konsumgüterproduktion mit Arbeitsplätzen in der Kriegswirtschaft zu kompensieren. Die Beschäftigten haben dabei keine Wahl und sind auf ihren Lohn angewiesen, denn sie haben schließlich sich oder eine Familie zu ernähren.'"
Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen – ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.







































