
Ecki's Lokalklatsch: Zur Akte „Tierauffangstation Marko Hafenberg“ wird nun ein Untersuchungsausschuss gefordert!

Die langjährige Oberbürgermeisterin sagt weiter: "Das Tierwohl muss im Vordergrund stehen und mit dieser unverhältnismäßigen Aktion sieht es nicht danach aus. Die Amtstierärztin kam mit Feuerwehr und Blaulicht, ich betone noch einmal, mit Blaulicht, um einen Teich auszupumpen indem sich Schildkröten befanden. Fragen über Fragen stehen im Raum! Warum wurden Tierärzte aus Augsburg und München hier nach Brandenburg beordert? Haben wir in Brandenburg und der umliegenden Region keine? Hafenberg hat bis heute keine Information wo seine Tiere abgeblieben sind. Man fragt sich, warum? Diese Tiere sind immer noch sein Eigentum."
Eine weitere Frage steht im Raum: Was hat diese Aktion gekostet und war so ein rabiates Vorgehen nötig und vor allem verhältnismäßig?
Fakt ist: Diese Aktion muss von allen Stadtverordneten ernstgenommen werden. Solange es keine Antworten gibt, bilden sich die Brandenburger ihre eigene Meinung, sprechen in den sozialen Netzen auch von "Willkür der Verwaltung" und wollen wissen, wo die Tiere abgeblieben sind und wie es ihnen geht. Dass diese Fragen nicht unbegründet sind, zeigt eine Meetingpoint-Anfrage vom 28.7. an das Gut Aiderbichl in Österreich, wie es den Tieren geht und ob ein kurzfristiger Besuch möglich ist. "Aktuell sind die Tiere, Kamel Anton (soll nach Gut Aiderbichl Iffeldorf) und die 4 Alpakas (sollen nach Gut Aiderbichl Deggendorf) noch nicht bei uns eingetroffen. Die Übersiedelung wird voraussichtlich um den 24.08.2022 stattfinden", teilte der Hof dann am 10.8. mit. Die erneute Nachfrage, wo die Tiere zwischenzeitlich sind und warum sie bisher nicht auf dem Hof eintrafen, blieb bisher unbeantwortet.
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