Der in Freiberg geborene Karl-Heinz-Rutsch entscheidet sich für die Offizierslaufbahn in der NVA, doch hinter dem äußeren Zuspruch zum System existiert bereits länger eine innere Ablehnung. Vor diesem Hintergrund wagt er 1973 einen Fluchtversuch über Ungarn, der jedoch scheitert. Rutsch wird vom Militärobergericht Neubrandenburg zu 15 Jahren Zuchthaus wegen Spionage und u.a. Fahnenflucht verurteilt. Anschließend verbringt er über ein Jahrzehnt in Haft: zuletzt im Gefängnis auf dem Görden, von wo aus er 1983 von der Bundesrepublik freigekauft wird. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Der Eintritt ist frei.
Wegen begrenzter Plätze bitten wir um Anmeldung unter anmeldung-brb@stiftung-bg.de