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Veranstaltungen

Ausgeschlossen – Archäologie der NS-Zwangslager

Mittwoch, 29. September 2021 | 10:00 - 17:00 Uhr
Ort:
Paulikloster
Neustädtische Heidestraße 24
14776 Brandenburg an der Havel
Eintritt:
5.00 €

Die Ausstellung nähert sich dem Thema „Nationalsozialistische Zwangslager” anhand von archäologischen Funden. Objekte von 20 Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg zeugen vom Leben und Überleben in den nationalsozialistischen Zwangslagern, von der rassistischen Ideologie und der Verstrickung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in die NS-Verbrechen. Zu den Funden gehören Relikte der Unterdrückung und des Terrors wie Stacheldraht und Patronenhülsen, aber auch Alltagsgegenstände wie Teller und Tassen. Firmenausweise und Produktionsteile belegen die Zwangsarbeit, die geleistet werden musste. Selbstgefertigte und namentlich gekennzeichnete Objekte erzählen vom Versuch, sich angesichts der schwierigen Bedingungen in den Lagern selbst zu behaupten. Auch der Umgang mit den Lagern nach 1945 wird thematisiert. Ergebnisse zweier Jugendbegegnungen zeigen, wie zeithistorische Archäologie Geschichte begreifbar macht und in die Bildungsarbeit integriert werden kann.

Die Ausstellung wird von pädagogischen Projekten vorbereitend begleitet. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schöneweide und die Gedenkstätte Ravensbrück organisieren zwei internationale Jugendbewegungen, bei denen junge Menschen aus Europa mit archäologischen Objekten arbeiten und einen Beitrag für die Ausstellung vorbereiten.

Projektpartner
Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schöneweide
Landesdenkmalamt Berlin
Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg

Die Veranstaltungen wurden bereitgestellt von der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Brandenburg an der Havel mbH