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Im Heimspiel haben sich die SV 63-Handballer gegen Rudow rangekämpft und den Punkt geholt

Sport
  • Erstellt: 02.10.2022 / 17:01 Uhr von rb
In einem an Dramatik kaum zu übertreffenden Spiel erkämpften sich die Männer des SV 63 Brandenburg West beim Heimspiel gegen den TSV Rudow ein 27:27 (12:16) Unentschieden. „Ich muss mich bei allen Spielern bedanken. In der ersten Halbzeit haben wir quasi 25 Minuten ohne Deckung gespielt, da ging gar nichts. Alles das, was wir wollten haben wir nicht gemacht. Erst die letzten Minuten der ersten Halbzeit waren wir etwas besser“, so Trainer Sven Schößler nach dem Spiel.

Der SV lief in der ersten Halbzeit stets dem führenden Gast hinterher und vermochte es trotz Chancen nicht, sich an den zeitweise mehr als vier Tore-Abstand heranzuspielen. Bei einer miserablen Chancenverwertung durfte man sich schon in dieser Phase bei Torwart Jurij Benkendorf bedanken, dass der Abstand nicht größer wurde, denn der hält überragend und verhindert den noch höheren Rückstand. Allerdings gehen die Gastgeber dennoch mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause.

Nach der Pause verbessert sich das Spiel der Brandenburger deutlich - auch weil sich bei den Rudowern immer wieder Fehler im Abschluss einschleichen, allerdings können sie noch immer keinen Vorteil daraus ziehen. Nach zehn Minuten liegt man schon wieder mit vier Toren hinten. Dann bekommen die Gäste eine Zwei-Minuten-Strafe und der SV 63 einen 7-Meter. Den verwandelt Magnus Wybranietz sicher zum 17:20 und die Aufholjagd beginnt. Gemeinsam schießen Leroy Fleischer, Nick Stenzel, Max Schößler und Wybranitz das Team an die Gäste heran. Mit dem 23:23 Ausgleich in der 53. Minute durch Wybranitz keimt Hoffnung auf.

So sorgen die letzten Spielminuten für Hochspannung und der Führungstreffer für die Brandenburger liegt in der Luft, doch stets müssen sie immer einem Tor nachrennen. Zwar gelingt jedes Mal der Ausgleich, doch auch Rudow trifft wieder. So hält es in der letzten Spielminute kaum einen Zuschauer auf dem Sitzplatz, fast alle stehen und treiben ihr Team nach vorn. Eine halbe Minute vor der Sirene macht dann Wybranitz noch den 27:27 Ausgleich und dem Team gelingt es, wenn auch nicht in Führung zu gehen, so doch den hart erkämpften Punkt zu retten. Dabei gilt der größte Dank Jurij Benkendorf, der mit seinen überragenden Paraden das Team immer wieder ins Spiel zurückholte.

„Zu was wir in der Lage sind, haben wir in den letzten 15 Minuten gesehen. Auf einmal schindert Jeder für Jeden und da haben wir immer noch Pech. Am Ende ein gerechtes Unentschieden und auch ein absoluter Punktgewinn," ergänzt Sven Schößler noch. Das kommende Wochenende ist dann für die Brandenburger spielfrei bevor sie am 15.10. beim MTV 1860 Altlandsberg antreten müssen.
Das nächste Heimspiel der Männer findet am 22.10. um 18 Uhr in der „Hölle West“ statt. Gegner ist dann die SG OSF Berlin.

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