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[SVV] Abwasser wird teurer / Grundgebühren sollen nach Wohneinheiten berechnet werden

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 30.11.2022 / 19:10 Uhr von cg1
Die Abwasserentsorgung in der Stadt wird teurer. Während die Grundgebühren sinken, werden die klassischen Schmutzwassergebühren zum 1. Januar erhöht. Doch auch eine weitere Änderung steht im Raum: CDU, SPD und Freie Wähler wollen im Rathaus prüfen lassen, ob der Maßstab für die Grundgebühren mittelfristig geändert werden kann. Sie solle, so der Vorschlag, künftig nach der Anzahl der Wohnheiten erhoben werden - das könnte dann Mehrkosten für Bewohner in Mehrfamilienhäusern…

… bedeuten, im Gegenzug sollen möglicherweise die Mengengebühren sinken. Freie Wähler-Chef Dirk Stieger führte den Wunsch nach Gerechtigkeit als Grund für den Prüfauftrag an. “Ein Einfamilienhausbewohner zahlt eine Grundgebühr, die Mieter in einem Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen zahlen jeweils nur 1/8 der Grundgebühr; da stellt sich die Frage, ob das so sein muss. Wir halten das für sinnvoll, das zu rechnen.”
Die aktuellen Änderungen zum Jahreswechsel.
Die Schmutzwassergebühr sowie die Aufleitgebühr sollen von jeweils 2,77 €/m³ in 2022 um 0,63 €/m³ auf 3,40 €/m³ in 2023 angehoben werden.

Die Kleinkläranlagengebühr soll von 13,85 €/m³ in 2022 um 3,15 €/m³ auf 17,00 €/m³ in 2023 angehoben werden.

Die Niederschlagswassergebühr soll von 1,02 €/m² in 2022 um 0,03 €/m² auf 1,05 €/m2 in 2023 angehoben werden.

Die Grundwassereinleitgebühr soll von 1,70 €/m³ in 2022 um 0,05 €/m³ auf 1,75 €/m³ in 2023 angehoben werden.
Die neuen Preise werden derzeit in den SVV-Ausschüssen diskutiert, formell zu beschließen haben sie dann die Stadtverordneten am 30. November

Bilder

Quelle: Stadt Brandenburg
Quelle: Stadt Brandenburg
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