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Knappe Niederlage der SV-Handballerinnen im ersten Heimspiel des Jahres gegen Teltow/Ruhlsdorf

Sport
  • Erstellt: 23.01.2023 / 15:01 Uhr von rb
Im erstem Heimspiel des neuen Jahres mussten die Handballfrauen des SV 63 Brandenburg-West am Ende eine knappe aber umso bitterere Niederlage hinnehmen. Gegen die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf  verloren sie am Ende mit 29:30 (14:13). „Ja, man muss auch mal anerkennen, dass der Gegner nicht ganz schlecht ist. Die haben es gut gemacht und das ist natürlich die schlimmste Art und Weise, wie du ein Handballspiel verlieren kannst. Aber auch das müssen wir jetzt mitnehmen und daraus lernen. Da sieht man auch, dass die Mannschaft aus der Ostsee-Spree-Liga kommt, das ist ein Absteiger, da darf man auch nicht vergessen, gegen wen wir hier gespielt haben“, so Trainer Andreas Wendland nach dem Spiel.

Weiter resümierte er, dass man sie trotzdem so weit gekriegt hat, dass die Gastgeberinnen das Spiel fast gewinnen, zumindest ein Punkt mitnehmen können. Für ihn wäre das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis gewesen, aber gerecht gibt es in dem Sport nicht. „Insofern muss ich ehrlich sagen, die Teltowerinnen haben verdient gewonnen, weil sie haben nicht aufgehört. Sie haben es richtig gut gemacht, ist schon eine andere Klasse, das muss man einfach akzeptieren. Ich bin mit meiner Mannschaft nicht sauer, weil das auch passieren kann, dass die unsere Mannschaft mit 10, 12 Dingern abschießen“ so Wendland weiter.

In den ersten 15 Minuten war der SV 63 immer in Führung. Der erste Knacks kam mit dem 9:9 Ausgleich der Gäste. Danach begannen die Teltowerinnen mit einer Aufholjagd und Egalisierung des 4-Tore Vorsprungs der SV-Leute und das Spiel blieb bis zur Pause eng mit einem knappen Pausenstand von 14:13. Dazu sagte der Trainer: „Ein ganz entscheidender Zeitpunkt war beim 9:5 wo wir den 7-Meter verballern, da können wir um 5 weggehen und dann kommen die auf 9:8 ran. Dann gehen wir noch eine Halbzeit mit einem Tor Vorsprung. Dann geht es natürlich immer nur hin und her. Wir haben dann mit 2 Toren geführt, verwerfen noch einen Klaren, dann ist es halt so.“

Nach der Pause ließen die Gäste keinen großen Abstand mehr zu zu man bewegte sich immer zwischen Ausgleich und kurzer Ein-Tore-Führung. In der 40. Minute drehte der Gast das Spiel und übernahm die Führung, die sie Teltowerinnen nie wieder abgaben. Von nun an liefen die Gastgeberinnen der Führung hinterher. Trotzdem blieb es immer knapp und auch die Gäste vermochten es nicht, sich wirklich abzusetzen. Die Brandenburgerinnen konnten dann nach dem 7-Meter-Treffer von Maxi Mühling zum Ausgleich in der 50. Minute durch den folgenden Treffer von Juliane Wille sogar wieder in Führung gehen.

Die konnte vor allem durch zwei Tore von Maxi Mühling bis zur 58. Minute gehalten werden. Doch dann glichen die Teltowerinnen wieder aus und da die Gastgeberinnen den Ball partout nicht ins Tornetz brachten, machten die Gäste 30 Sekunden vor dem Ende mit dem 30. Tor endgültig den Deckel zu. „Das Torhüterduell ging klar an die Gäste, die halten eben dann, wenn es wichtig ist und dann ist es halt so, da muss man Strich drunter machen und weiter gehts“, erklärt der Trainer.
Andererseits hat er keine Alternativen und muss immer schauen, dass er mal die ein oder andere Spielerin raus nimmt, damit sie mal Luft holen können.

„Es ist dann eben irgendwann eine Kraftfrage und dann darf man auch nicht vergessen, wir spielen hier mit 4 Spielern, die noch A-Jugend spielen könnten und es ist einfach so, diese Härte müssen sie sich holen. Es ist eine Top Truppe, die verstehen sie untereinander und das haut alles hin. Eine Jule Wille zum Beispiel war letzte Woche einmal beim Training, weil sie Nachtschicht hatte. Das darf man nicht vergessen und ist trotzdem ist sie Spielmacherin, da kann man nur den Hut vor ziehen“, erklärte abschließend der Trainer.

Die Torschützinnen beim SV 63 waren Maxi Mühling mit 9 Toren (4 von 5 Siebenmeter), Juliane Wille 5, Franziska Voß, Dominique Henning und Pia Wendland mit jeweils 3 sowie Laura Ronina und Petra Schemel mit 2 Toren und 1 Tor erzielten die beiden Schwestern Lara-Fabienne und Kira-Joelina Ballerstädt. Das nächste Heimspiel ist bereits am kommenden Samstag, 28. Januar. Anstoß gegen den HSV Frankfurt (Oder), aktuell auf Tabellenplatz 12, ist um 18 Uhr in der „Hölle West.

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