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Newcomer-Autorin Josephine Suhr sucht einen Ort in Brandenburg für ihre erste Lesung

Regionales
  • Erstellt: 26.02.2024 / 08:01 Uhr von Antonia Wünschmann
Ein Gemälde wird viermal gestohlen - und dann viermal wieder zurückgebracht? Zwei Unbekannte sprengen ein Museum? Und was ist das für eine Sekte in Nordengland? Das interessiert die beiden Inspektoren Horley und Huff und die hat Josephine Suhr für ihren Debütroman ‘Rembrandt to Go’ erfunden. Die Geschichte über das gestohlene Rembrandt-Gemälde basiert allerdings auf einer wahren Geschichte. Anfang des Jahres hat Josephine ihren ersten Kriminalroman selbst verlegt und sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. Sie ist aber nicht nur eine Newcomer-Autorin, sondern auch professionelle Volleyballspielerin. Bis Ende April verweilt sie noch in Frankreich, um ihre Volleyball-Saison zu spielen. Im Sommer will sie zurück sein und Zeit mit ihrer Familie in Werder und Brandenburg an der Havel verbringen. Sie träumt von einer ersten Lesung in der Havelstadt…
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…und sucht nach Buchhandlungen in der Region, die ihren Kriminalroman aufnehmen wollen, damit die Menschen ihr Buch auch mal in der Hand halten und nicht nur online kaufen können. Josephine erzählt: “Ich freue mich schon im Sommer wieder nach Brandenburg zu kommen. Ich habe mir fest vorgenommen, meine erste Lesung dort zu halten. Ich könnte mir vorstellen, dass es zum Beispiel ein schönes Café gibt oder vielleicht ein Museum oder eine Ausstellung mit einem größeren Raum. Es hängt natürlich davon ab, wo man mir das erlaubt.”

Die Veröffentlichung von ‘Rembrandt to Go’ ist Josephines Kindheitstraum. Sie schreibt seitdem sie neun Jahre alt ist. Mit Kurzgeschichten fing sie damals an. In der fünften Klasse hatte sie schon einen halben Fantasy-Roman geschrieben. Da sich ihr Schreibstil im Laufe der Jahre veränderte, ließ sie dieses Projekt fallen. Trotzdem stand fest, dass sie ein Buch schreiben und eines Tages veröffentlichen will. In diesem Jahr hat sie ihr Buch selbst verlegt und meint: “Ich bin mega stolz, dass ich es geschafft habe. Mein Buch liest sich schön schnell und einfach und regt zum Miträtseln an.”

Ursprünglich hatte Josephine die Idee eine Komödie zu schreiben. Über die Jahre hat sich ihre Geschichte gewandelt. Josephine erzählt: “Ich hab viel ausprobiert. So ein Buch ist ein langer Lernprozess. Man schreibt nicht einfach ein Buch von heute auf morgen. Sondern man schreibt 10.000 Seiten, bevor 500 Seiten herauskommen, die gut sind. Im Laufe der Jahre hat sich meine Komödie mit einer Protagonistin in ein Kriminalroman mit mehreren Protagonisten verwandelt. ‘Rembrandt to Go’ basiert auf einer wahren Begebenheit, die ich 2019 recherchiert habe. Meine eigene Geschichte hatte ich 2018 zum Teil schon geschrieben und dieser Hintergrund mit dem Rembrandt-Gemälde, das gestohlen wurde, hat sich dann perfekt in meine Geschichte eingefügt, sodass meine Geschichte, die ich vorher hatte, plötzlich Sinn ergeben hat. Das war schon sehr mysteriös!"

Wer mehr über Josephine Suhr erfahren will, der schaut mal auf ihrer Autoren-Website vorbei: [www.somepagesleft.com]. Dort geht es auch zum Buch-Shop, wo der Kriminalroman für 19,99 Euro erhältlich ist. Wer selbst einen Buchladen hat und ihr Buch aufnehmen kann oder sie zu einer Lesung einladen möchte, der kann sie über das [Kontaktformular] auf der Seite anschreiben. Außerdem berichtet Josephine Suhr in einem Autoren-Tagebuch über ihren Schreibprozess und über all das, was nach der Veröffentlichung in ihr vor geht.

Bilder

(c) Josephine Suhr
(c) Josephine Suhr
(c) Josephine Suhr
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