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Solidarität und Unterstützung: Mahnwache zum 2. Jahrestag des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine

Aus der Stadt
  • Erstellt: 24.02.2024 / 19:01 Uhr von rb
Am heutigen 24. Februar jährt sich zum zweiten Mal der Tag des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Um ihre Solidarität und Unterstützung für die Ukraine zu bekunden, hat das Aktionsbündnis „Frieden und Freiheit für die Ukraine“, in dem CDU, SPD, Grüne und die FDP zusammen mit der Stadt Brandenburg an der Havel aktiv sind, gemeinsam mit den Hilfsorganisationen Chance to Live e.V. und IPMC - International Pediatric Medical Circle, „Kinderrettung in der Ukraine“, zu einer gemeinsamen Mahnwache auf der Freilichtbühne auf dem Marienberg eingeladen, an der etwa 150 Personen, vorwiegend Ukrainer, teilnahmen.
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Gemeinsam wurde der vielen Toten und Verletzten dieses Krieges gedacht. Andreas Erlecke sprach zu den Teilnehmern, rief zum Frieden auf und betonte, das er das Vorgehen Putins nicht als Krieg, sondern als blanken Völkermord an der Ukraine ansehe. Ebenso richteten sich die Worte von Oberbürgermeister Steffen Schellers klar gegen Putin und seinen Aggressionskrieg in der Ukraine. Dabei erinnerte er aber auch daran, dass es auch viele Russen gäbe, die sich gegen Putin stellten, nicht zuletzt der Oppositionelle Alexei Navalny.

Es wurden auch Gespräche mit direkt betroffenen Flüchtlingen aus der Ukraine geführt. So stellte Detlef Rudloff den ukrainischen Soldaten Roman Belinski vor, der mit der Hilfe von „Chance to Live e.V.“ nach einer schweren Gesichtsverletzung nach Deutschland und in die Havelstadt gebracht wurde, wo er jetzt mit der Unterstützung und der Vermittlung des Universitätsklinikums in Neuruppin operiert werden kann. Rudloff berichtete insgesamt über das Engagement der Organisation bei der Evakuierung von schwer kranken Kindern und stellte seinen zum Einsatz kommenden Intensiv-Transport-Wagen vor.

Insbesondere hob Rudloff das Brandenburger Universitätsklinikum mit seiner Geschäftsführerin Gabriele Wolter hervor. Er wandte sich an alle Mitarbeiter des Klinikums in tiefster Dankbarkeit für deren Unterstützung, denn was sie sehen würden bei den Verletzten aus der Ukraine habe nichts mehr mit ihrem Alltag zu tun. Weiter erzählte er von der Arbeit von „Chance to Live e.V.“ und den daran beteiligten ehrenamtlichen Helfern, die nie lange fragen, sondern einfach losfahren würden, um verletzte Soldaten, Kinder oder andere Zivilisten aus den Kriegsgebieten nach Deutschland zu bringen.

Detlef Rudloff dankte im Zusammenhang mit der Arbeit der Hilfsorganisation besonders Gabriele Wolter, die er zu jeder Zeit anrufen können und von der er noch nie ein Nein gehört habe. Das Universitätsklinikum unterstützt seit Beginn des russischen Angriffskrieges die Ukraine mit zahlreichen Hilfslieferungen im medizinischen Bereich.

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