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SV 63-Handballer gewinnen im Revanchespiel gegen den HC Spreewald deutlich mit 29:23 (13:9)

Sport
  • Erstellt: 25.02.2024 / 18:01 Uhr von rb
Das Heimspielwochenende beim SV 63 Brandenburg-West in der „Hölle West“ war für die 1. Männermannschaft in ihrem Brandenburgligaspiel gegen den HC Spreewald ein höchst erfolgreicher Tag. Das Team um Trainer Sven Schößler gewann gegen die Spreewälder deutlich mit 29:23 (13:9). Dennoch sah der Trainer noch Potential, war aber höchst zufrieden mit dem Ergebnis und der gelungenen Revanche. „Schlussendlich war es ein sehr gutes Spiel. Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt, die auch zum oberen Mittelfeld gehören. Von daher bin ich hoch zufrieden, dass wir hier unsere Aufgabe gelöst haben“, so sein Resümee.
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Nach einem holprigen Start hatten sich die Männer des SV 63 schnell gefangen und die Führung im Spiel übernommen. Dabei haben sie auch die frühe Zwei-Minuten-Strafe gegen Leroy Fleischer in der 3. Minute gut weggesteckt. Mit dem Ausgleich zum 3:3 durch Florian Ehnert wurde letztlich der Grundstein für den Erfolg der Brandenburger gelegt, die von da an ihren Vorsprung ausarbeiteten und bis zum Spielende nie wieder in Gefahr kamen oder diesen gar abgaben. So setzte sich das Team um Trainer Sven Schößler in der zweiten Spielhälfte teilweise sogar bis zu acht Toren von seinem Gegner ab, mit dem man bekanntermaßen noch eine Rechnung offen hatte.

„Über 50 Minuten war es ein richtig gutes Spiel von uns, muss ich sagen. In der Abwehr sogar fast 60 Minuten. Das mit einem sehr guten Pascal Hindorf und Andy Witowski“, so das Urteil von Sven Schößler nach dem Spiel. Er lobte an diesem Tag besonders die Abwehrspieler , ärgerte sich aber gleichermaßen um die vielen Zwei-Minuten-Strafen, die man verkraften musste. „Was mich etwas ärgert, sind hinten raus die letzten zehn Minuten. Klar wir haben viel gewechselt. Viele Spieler, die sonst nicht so viel spielen. Aber es ist natürlich dann ein Riesenbruch drin gewesen. Wir sind von der Disziplin machen wir natürlich zu viele Fehler“, berichtet der Trainer.

So hat zum Spielende dadurch auch etwas die Konzentration ein Stück weit nachgelassen. Aber der Sieg war nie gefährdet. Schößler hätte gerne noch ein bisschen souveräner gewonnen. „Wer mich kennt, weiß mich interessiert gar nicht der Sieg. Wir konnten das Spiel nicht mehr verlieren. Aber wir haben hinten raus einfach zu viele Fehler gemacht. Egal, wer auf der Platte ist. Das war dann kein schönes Spiel mehr“, erläuterte er nach dem Spiel dazu. Vorn wurden zu viele Bälle verloren und beim Anspruch richtig guten Handball zu spielen, dann gehörten eben die letzten 10 Minuten nicht dazu. So wurden über das ganze Spiel gesehen zu viele technische Fehler gemacht, die man aber durch die gute Abwehr und der beiden starken Torleute immer wieder gut kompensieren konnte.

Die Tore für den SV 63 warfen Leroy Fleischer und Max Schößler mit jeweils 6 Toren, Florian Ehnert mit 4, Nick Stenzel und Leon Herrmann mit je 3, Felix Meysel und Woijciech Lipinski mit je 2 sowie Tom-Angel Mandler, Leo Laschinski und Maximilian Bollow mit je 1 Tor. Als nächstes geht es am kommenden Samstag, den 2.3., auswärts zum MTV Wünsdorf 1910, dem aktuellen Tabellenschlusslicht. Die Partie, in der Paul-Schumann Sporthalle in der Martin-Luther-Straße 5 in Wünsdorf, wird um 18:30 Uhr angepfiffen.

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