„Der direkte Draht zählt“, betont Berke. „Gerade im Handwerk, wo viele Betriebe klein und familiär sind, ist das Persönliche entscheidend. Einfach mal an der Tür klopfen und sagen: ‚Hi, ich will Tischler werden!‘ – das kommt oft besser an als jede Online-Bewerbung.“
Berke selbst kennt verschiedene Wege: Er begann eine Maurerlehre, machte dann Abitur und studierte Wirtschaft und Wirtschaftspädagogik. Heute fährt er regelmäßig an Schulen, um für das Handwerk zu werben und junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern.
Die ersten Gespräche mit den Schülern an der Nicolaischule liefen besser als erwartet: „Die waren viel souveräner, als ich dachte. Einer wollte Elektroniker werden, einer Maler und Lackierer. Sie waren gut vorbereitet und kannten sich schon erstaunlich gut aus.“
Alexander Berke zeigt, wie wichtig der persönliche Kontakt und das direkte Gespräch für die Nachwuchsgewinnung im Handwerk sind. Sein Tipp: Mut zeigen, sich vorstellen und einfach mal anklopfen – das ist oft der beste Weg ins Berufsleben.
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Im nächsten Artikel zu diesem Projekttag an der Nicolaischule berichtet Nathalie Bahlecke vom Autohaus Mothor GmbH, wie sie junge Talente für die Automobilbranche begeistert und worauf es im Vorstellungsgespräch wirklich ankommt.