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Einfach anklopfen - Handwerk braucht Mut und Nähe!

Aus der Stadt
  • Erstellt: 25.06.2025 / 08:01 Uhr von Antonia Wünschmann
Der Fachkräftemangel im Handwerk ist ein drängendes Thema: „Wir haben gerade 250.000 fehlende Fachkräfte im Handwerk – in ganz Deutschland“, sagt Alexander Berke. Er ist Koordinator für Handwerk und Schule bei der Handwerkskammer Potsdam und war gestern einer der Gäste beim Projekttag zur Berufsorientierung an der Nicolaischule in Brandenburg an der Havel. Sein Auftrag: Bewerbungsgespräche mit Neuntklässlern simulieren und ihnen Mut machen.
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„Der direkte Draht zählt“, betont Berke. „Gerade im Handwerk, wo viele Betriebe klein und familiär sind, ist das Persönliche entscheidend. Einfach mal an der Tür klopfen und sagen: ‚Hi, ich will Tischler werden!‘ – das kommt oft besser an als jede Online-Bewerbung.“

Berke selbst kennt verschiedene Wege: Er begann eine Maurerlehre, machte dann Abitur und studierte Wirtschaft und Wirtschaftspädagogik. Heute fährt er regelmäßig an Schulen, um für das Handwerk zu werben und junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern.

Die ersten Gespräche mit den Schülern an der Nicolaischule liefen besser als erwartet: „Die waren viel souveräner, als ich dachte. Einer wollte Elektroniker werden, einer Maler und Lackierer. Sie waren gut vorbereitet und kannten sich schon erstaunlich gut aus.“

Alexander Berke zeigt, wie wichtig der persönliche Kontakt und das direkte Gespräch für die Nachwuchsgewinnung im Handwerk sind. Sein Tipp: Mut zeigen, sich vorstellen und einfach mal anklopfen – das ist oft der beste Weg ins Berufsleben.

Kontakt zu Alexander Berke: [Klick].

Im nächsten Artikel zu diesem Projekttag an der Nicolaischule berichtet Nathalie Bahlecke vom Autohaus Mothor GmbH, wie sie junge Talente für die Automobilbranche begeistert und worauf es im Vorstellungsgespräch wirklich ankommt.

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