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Im Zeitplan: Arbeiten an der Planebrücke laufen - Wassermenge in der Plane ist ein Problem

Aus der Stadt
  • Erstellt: 11.08.2025 / 16:01 Uhr von rb
Die Arbeiten an der Planebrücke laufen nahezu planmäßig, auch wenn Beobachter das zuweilen anders einschätzen. Allerdings ist der durch Oberbürgermeister Steffen Scheller ausgesprochene Puffer in der Bauzeit inzwischen aufgebraucht worden, was nicht zuletzt an dem höheren Wasserstand in der Plane liegt. Aufgrund der letzten Jahre ist man in der Planung davon ausgegangen, dass gerade jetzt der Wasserstand so niedrig ist, dass man eher problemlos arbeiten kann. Das hat sich in diesem Jahr aufgrund der häufigen Regenfälle anders ergeben, was Mehraufwand im Zurückhalten und Umleiten des Flusses bedeutet.
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„Wir liegen aber dennoch im Zeitplan und gehen derzeit davon aus, das wir den Termin 26. September, so wie es im Plan steht, einhalten können“, erläuterte Christian Fuß, der Leiter des Städtischen Tiefbauamtes, der vor Ort angetroffen wurde.

Um das Wasser aus der Baustelle zu bekommen, wurde auf der Seite der Bahnbrücke der Fluss mit Sandsäcken abgedichtet und auf der anderen Seite mit Spundwänden. Die dienen auch dazu, die Abwasserleitung, die dort die Plane quert zu sichern. Da die alte Brücke durch eine Betonwand in der Mitte gestützt wurde, kann dahinter das Wasser auch an der Seite vorbei geleitet werden, wo die erste Röhre einst liegen soll.

Die Absenkung des Wasserspiegels ist auch notwendig, da die Röhre auf einer etwa 50 Zentimeter dicken Aufbettung liegen wird. Um diese einbringen zu können, muss das Wasser aus der Baustelle raus. Derweil liegen die beiden etwa 15 Meter langen Röhren bereits auf der Baustelle. Wie stark der hohe Wasserstand sich auf den Baufortschritt auswirkt, sieht man daran, dass bei gewohnten Niedrigwasser wahrscheinlich die erste Röhre bereits verlegt hätte, wie vor Ort zu erfahren war.

Die bereits vorgefertigt angelieferten Röhren haben ein sogenanntes Maulprofil, was für die nötige Stabilität sorgt. Wenn die in das Flussbett eingebracht worden sind, werden die Seitenbereiche lagenweise mit einem Mineralgemisch verfüllt und verdichtet. Danach wird eine sogenannte Straßenbauplanung aufgebracht, damit alles zunächst für den Baubetrieb befahrbar ist. Danach kommt der Asphalt, also die eigentliche Fahrbahn. Es werden die Bordanlagen gesetzt, die Brückengeländer montiert und die Böschungssicherung gesetzt.

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten und der derzeitigen Vollsperrung verwies Christian Fuß noch einmal eindringlich darauf, dass die Verbotsschilder unbedingt beachtet werden müssen. Besonders gefährlich sei es außerdem, den Weg als Fußgänger oder mit dem Rad über die Eisenbahnbrücke zu nehmen. Das Betreten des Bahngeländes sei nicht nur verboten, sondern extrem gefährlich.

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