Noch gibt es in der Plauer Straße einige Restarbeiten, vor allem in den Gehwegbereichen, zu erledigen, aber am Freitag wurde gegen Mittag die Straße nach umfangreichen Bauarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben. Ebenso fahren ab sofort wieder die Verkehrsbetriebe mit ihren Bussen auf ihren gewohnten Linien durch die Plauer Straße und auch die Straßenbahnen sind wieder durch die Plauer-, Ritter- und Hauptstraße auf ihren gewohnten Strecken unterwegs. Gebaut haben die Verkehrsbetriebe der Stadt Brandenburg und die Stadtwerke gemeinsam in Kooperation, um damit möglichst wenig Sperrzeiten in der Plauer Straße zu erzeugen.
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Auslöser waren die Verkehrsbetriebe, die den Gleisbogen von der Plauer Straße in die Ritterstraße komplett erneuern mussten. Die Schienen waren aufgrund ihrer sehr hohen Beanspruchung in die Jahre gekommen. Hier haben sich die Stadtwerke mit ihrem Projekt der Verlegung einer Fernwärmeleitung gleich mit angeschlossen, sodass bei einer Sperrzeit der Plauer Straße gleich zwei Baumaßnahmen ausgeführt werden konnten. Mit der Verlegung der Fernwärmeleitung zwischen den Einmündungen zur Klosterstraße und Ritterstraße wurde die Lücke der Fernwärmeleitung in der Plauer Straße geschlossen.
Zudem wurden jetzt im Nachgang noch zwei barrierefreie Straßenquerungen durch die Stadt in Auftrag gegeben. Dafür wurden in den entsprechenden Bereichen die Bordsteine abgesenkt und die Straße mit geschliffenen Pflastersteinen gepflastert. Außerdem wurde im Zusammenhang mit der barrierefreien Querungsmöglichkeit in der Plauerstraße auch die dort befindliche Haltestelle der VBBr um mehrere Meter verlegt. Die ist dann auch nicht mehr so dicht hinter der Kreuzung zur Ritterstraße.
Für ihren Teil haben die VBBr etwa 100.000 Euro investiert; der Löwenanteil liegt mit rund 450.000 Euro bei den Stadtwerken. Rund 50.000 Euro davon gingen in archäologische Arbeiten. Damit haben die StWB in der Plauer Straße den Ausbau des Fernwärmenetzes vorangetrieben, was sich gegenwärtig noch nahe dem Plauer Torturm offenbart, wo die Rohrleitungen in Richtung Anschlussstation an der Wallpromenade gerade verlegt werden. Das soll bis Oktober 2025 vollbracht sein, sodass der Abschnitt bis zur Kreuzung Plauer Straße und Altstädtischer Markt pünktlich zur Heizsaison in Betrieb gehen kann.
Nach der Freigabe der Plauer Straße werden auch alle während der Bauzeit eingerichteten Verkehrsänderungen wieder aufgehoben. So ist die Bäckerstraße wieder Einbahnstraße, ebenso wie die Bergstraße aus Richtung Plauer Straße in Richtung Marienkrankenhaus. Aus Richtung Willi-Sänger-Straße ist die Bergstraße bis Höhe der Parkflächen am Marien-Krankenhaus, wie vorher, weiter in beide Richtungen befahrbar.
Ebenfalls wurde an der Kreuzung Brielower Straße und Willi-Sänger-Straße die vorherige Verkehrsführung mit den jeweiligen Abbiegespuren wiederhergestellt. Im Zusammenhang damit wurde auch aus Richtung Brielower Straße kommend der Grüne-Rechtsabbiegepfeil wieder entfernt. Er wird auch in den nächsten Tagen wieder an der aus Richtung Rathenower Straße kommenden Rechtsabbiegespur angebracht. Im Übrigen gilt nach wie vor die 20 km/h-Zone vom Nicolaiplatz bis zum Rathenower Torturm weiter. In der Plauer Straße selbst gibt es noch Behinderungen wegen anstehender Restarbeiten an den Gehwegen. Hier ist erhöhte Vorsicht geboten.