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Geflügelpest breitet sich aus – Aufstallungspflicht im Raum Weseram und Roskow

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 21.10.2025 / 11:30 Uhr von ant
Nach dem Nachweis des Geflügelpestvirus H5N1 an einer verendeten Graugans im Bereich der Stadtmarina hat sich die Lage weiter zugespitzt. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat den Ausbruch der hochansteckenden Tierseuche nun auch in einem Bestand in Weseram, einem Ortsteil der Gemeinde Roskow, amtlich bestätigt. Rund um den betroffenen Bestand gelten ab sofort strenge Schutzmaßnahmen. Der Landkreis richtet eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone von zehn Kilometern ein. In beiden Bereichen gilt ein Verbringungsverbot für Geflügel, Fleisch, Eier und andere Erzeugnisse tierischen Ursprungs. An den Hauptzufahrtswegen zur Schutzzone werden Schilder angebracht mit der Aufschrift "Geflügel-Schutzzone". An den Hauptzufahrtswegen zur Überwachungszone werden Schilder angebracht mit der Aufschrift "Geflügelpest-Überwachungszone".
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Geflügelhalter sind verpflichtet, ihre Tiere abzusondern oder aufzustallen, um jeden Kontakt mit Wildvögeln zu verhindern. Darüber hinaus müssen Betriebe eine tägliche Eigenkontrolle der Bestände durchführen, Desinfektionsmaßnahmen einhalten und Schutzkleidung beim Betreten der Ställe tragen. Veranstaltungen wie Geflügelmärkte oder Ausstellungen sind untersagt.

Die Maßnahmen gelten ab sofort und sind sofort vollziehbar, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldern von bis zu 30.000 Euro geahndet werden.

Für Fragen steht das Veterinäramt Potsdam-Mittelmark unter 033841 91‑0 oder per E-Mail unter [dezernat3@potsdam-mittelmark.de] zur Verfügung.

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Bilder

Abbildung 1 Anlage 1 Schutz- und Überwachungszone (c) Landkreis Potsdam-Mittelmark
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