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Was macht eigentlich Tim Wollweber

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 11.12.2025 / 20:01 Uhr von Marcus Alert
Mit vier Jahren begleitete Tim Wollweber seine Mutter Mourin schon zum Handballtraining. Sie spielte damals bei Stahl. Mit fünf Jahren war Tim Wollweber dann beim SV 63 Brandenburg-West zu finden. Dort durchlief er den gesamten Nachwuchs. Mit 16 zog sich der überaus wendige Kreisspieler zwar einen Kreuzbandriss zu, doch das stoppte ihn nicht. Als-B-Jugendspieler gehörte er bereits zum A-Jugend-Kader von Trainer Peter Dreblow, der in der Regionalliga spielte. Zum Team gehörten Akteure wie Tommy Fängler, Tobias Reckzeh oder Felix Richter. Enge Kontakte bestehen heute noch.
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Mit 18 Jahren war dann Peter Höhne sein erster Männertrainer. Eine Saison spielte der SV 63 damals sogar in der 3. Liga. Im Sommer 2017 hatte Tim Wollweber nach diversen Verletzungen eigentlich seine Karriere schon beendet. Doch Trainer Sven Schößler überzeugte ihn noch einmal, so dass er im Dezember doch wieder in das Trikot schlüpfte. 2020 war dann aber wirklich Schluss. Auch wegen Familienplanung, Hausbau und beruflicher Karriere.

Nach dem Abitur am OSZ Alfred Flakowski und seiner Ausbildung zum Mechantroniker absolvierte er noch eine IHK-Ausbildung in Betriebswirtschaft. Über die Firma Sympex kam er schließlich zu Asklepios, wo er mittlerweile Regionalleiter Ost für Betriebs- und Medizintechnik mit 180 Mitarbeitern ist. Ein bis zwei Tage in der Woche ist er in der Zentrale in Hamburg zu finden. Ansonsten arbeitet er auch von zu Hause aus, also aus Brandenburg. Seit fünf Jahren lebt er in einer festen Partnerschaft, die beiden Kinder sind drei Jahre sowie acht Monate alt.

Seit vielen Jahren betreibt Tim Wollweber Kitesurfen, seit drei Jahren verstärkt Wingsurfen. „Wir haben an der Ostsee einen Wohnwagen zu stehen“, verrät der 35-Jährige. So gehe es im Sommer an den Wochenenden immer wieder dorthin. Im Winter schwingt er sich dann auf das Snowboard. Handball ist kein großes Thema mehr, war er zuletzt vor drei Wochen zumindest als Zuschauer wieder einmal in der Halle. Hin und wieder treffen sich die Ehemaligen in der Sporthalle Metzgerstraße zum Fußball.

Bilder

Tim Wollweber in seinem Haus in Brandenburg. Foto: Alert
Als Kreisspieler war er in seiner aktiven Zeit kaum zu stoppen. Foto: Alert
Wingsurfen auf der Ostsee ist inzwischen sein großes Hobby. Foto: Privat
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