„Feliz Navidad“, „Last Christmas“ und „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski erklangen am Freitag im Rahmen des 3. Weihnachtssingen der Oberschule Nord in der St. Gotthardtkirche. Das Gotteshaus war vollbesetzt. Da Martin Rahn, der voriges Jahr die Schuke-Orgel erklingen ließ, im Sommer die 10. Klasse abgeschlossen hatte, saß dieses Mal Christian Grosch an dem Instrument. Er ist in Brandenburg freischaffender Organist, Jazzmusiker und Komponist. Der 44-Jährige brachte zwei Jazzversionen von Weihnachtsliedern zu Gehör.
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Danach ließen Leni Laskowski und Rose-Marie Giebel - allerdings hinter einem Pfeiler versteckt - ihre Stimmen erklingen. Die Zehntklässlerinnen waren in ihrer Grundschulzeit Mitglieder der Schülerband der Luckenberger Schule und entwickelten sich unter ihrer Musiklehrerin Franziska Haase weiter. Sie bekamen von Schülern, Lehrer, Eltern und der ebenfalls anwesenden Beigeordneten Alexandra Adel begeisterten Beifall.
Genauso wie die Lehrer Franziska Haase, Philip Carmienke-Böttcher, Charlotte Fuest und Claudia Wernicke, die für ihre Version von „Hallelujah“ gefeiert wurden. Nach verschiedenen Chorauftritten dirigierte René Cielsiecki seinen Kurs auf die kleine Tribüne. Sein Französisch-Kurs trällerte natürlich ein französisches Lied. Traditionell bekamen die Lehrer zum Abschluss des Weihnachtssingens ihren Auftritt. Sie sangen stimmgewaltig „Christmas Time“ und waren bis in die letzte Ecke der riesigen Stadtkirche gut zu hören.
Schulleiterin Claudia Wernicke wünschte allen 422 Schülern ein schönes Weihnachten. „Die Vorbereitung des Singens ist für die Struktur der Schulgesellschaft genauso wichtig wie der Auftritt“, betonte Claudia Wernicke. Unterschiedlichste Religionen seien heute in dem christlichen Gotteshaus gewesen und alles sei sehr gut gelaufen.