Logo

Ecki´s Lokalklatsch – Rückblick 2025 Teil 1

Lokalklatsch
  • Erstellt: 02.01.2026 / 17:01 Uhr von ae
Weihnachtsmarkt, Abschiede, Wahlkampf und mehr – auch im vergangenen Jahr war wieder einiges los in Brandenburg. Hier ist der Lokalklatsch-Jahresrückblick:
Anzeige

Gewerbevereinsvorsitzender Michael Kilian: Nachlese Weihnachtsmarkt
Der Vorsitzende des Gewerbevereins Michael Kilian hat sein Resümee zur Weihnachtszeit mit einem weinenden und einem lachenden Auge gezogen. Zum einen sitzt ihm der Schock über den Terroranschlag in Magdeburg noch im Nacken und zum anderen ist er froh, dass auf unserem Weihnachtsmarkt in der Havelstadt nichts passiert ist. Die Besucherzahlen sind in 2024 weiter gestiegen und die Händler waren zufrieden. Der Glühwein blieb bei einem Preis von 3,50 € (Berlin z.B. bis 7,50 €). Auch die Kinderfahrgeschäfte blieben im bezahlbaren Rahmen.

Aktuell: in diesem Jahr waren die Besucherzahlen noch höher. Das lag u.a. daran, dass der Gewerbeverein in eine noch schönere, weihnachtliche Lichtilluminierung investiert hat und an dem durchweg schönen Wetter. Ebenfalls sind die Preise nicht in die Höhe geschossen wie in anderen Städten. Das haben die Brandenburger mit dem Besuch des Marktes honoriert.


Petra Hill - Eine Institution geht in den Ruhestand und hat noch viel vor
Sie ist eine bekannte Havelstädterin und die meisten wissen, mit welchem Unternehmen sie in Verbindung zu bringen ist. In den Verkehrsbetrieben ging ohne sie, seit Jahrzenten nichts. Sie hat als Prokuristin sechs Geschäftsführer begleitet und durch ihre lange Betriebszugehörigkeit Unmengen an Erfahrungen gesammelt. 1984 hat sie ihr Praktikum bei den VBBr gemacht und hat in den vielen Jahren Höhen und Tiefen im Unternehmen miterlebt. Vom damaligen Geschäftsführer Werner Jumpertz und dem aktuellen Geschäftsführer Jörg Vogler hat sie als Abschiedsgeschenk, eine persönliche Wertschätzung zur „Besten Prokuristin“ bekommen.

Aktuell: Jetzt genießt sie ihre Freizeit und erfüllt sich den einen oder anderen Wunsch. Und somit genießt sie ihr Leben im Ruhestand in vollen Zügen.


Ein Bürger hat die HNO - Chefärztin und Jägerin fälschlicherweise als „Terroristin“ angesehen
Was war das für eine Geschichte. Ein Schreck, den die Chefärztin der HNO Klinik Dr. Birgit Didczuneit Sandhop in ihrem Jagdrevier erlebte. Diese Story könnte glatt aus einem amerikanischen Blockbuster stammen. Sie war wieder einmal im Revier unterwegs und selbstverständlich jagdtypisch komplett in Tarnkleidung gehüllt. Sie wollte gerade das Revier verlassen, trug noch die Waffe über der Schulter, als sie von einem aufmerksamen Bürger vermutlich als Terroristin wahrgenommen wurde und dieser die Polizei informierte. Das wiederum hatte wahrscheinlich die Beamten veranlasst, mit drei Streifenwagen auszurücken. Diese kamen Dr. Birgit Didczuneit Sandhop auf dem Weg nach Hause entgegen. Dann noch der Anruf an sie persönlich, ebenfalls von der Polizei, dass in ihrem Jagdrevier eine bewaffnete und vermummte Person gesichtet wurde. Ihre Antwort: „Ja, das war ich“, zauberte allen ein Lächeln ins Gesicht. Eine wirklich unglaubliche Geschichte.

Aktuell: Sie geht immer noch zur Jagd, ist aber viel vorsichtiger geworden was die Kleidung betrifft. Bei der Jagd stehen jetzt wieder ganz andere Erlebnisse im Vordergrund. Sie hat bei ihrer Pirsch echte Wölfe gesichtet. Also immer unterwegs ohne Angst.


Ein emotionaler Abschied im Beetzsee Center
Centermanager Uwe Roß und seine Assistentin Angela Ziegler luden Wegbegleiter, Kollegen und Mitstreiter zu einem ganz besonderen Abschied ein. Angela Ziegler blickt auf über 30 Jahre im Beetzsee Center zurück – drei Jahrzehnte voller Begegnungen, Aufgaben und unzähliger Erinnerungen. Auch Uwe Roß prägte das Center mehr als 25 Jahre lang mit seinem Engagement und seiner Leidenschaft. Gemeinsam haben sie das Center nicht nur verwaltet, sondern mit Leben gefüllt. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen tragen ihre Handschrift – vom beliebten Schlemmerabend bis hin zum Spargelschälwettbewerb, die längst fester Bestandteil des Centerlebens geworden sind.

Aktuell: Uwe Roß ist immer noch Centermanager, allerdings in einem anderen Center und Angela Ziegler denkt immer noch an die schöne Zeit zurück. Das zeigt sich aktuell, dass sie einigen Wegbegleitern einen persönlichen Weihnachtsgruß geschickt hat.


Die ersten drei OB Kandidaten warfen ihren Hut in den Ring
Die Zeit verging wie im Fluge, am 9. November 2025 warf die Oberbürgermeisterwahl in unserer Stadt ihre Schatten voraus. Lokalklatsch stellte den Lesern vorab exklusiv die ersten drei Kandidaten vor, welche sich darauf vorbereiteten „ihren Hut in den Ring zu werfen“.

Aktuell: Heute kennen wir das Ergebnis. Steffen Scheller ging mit Daniel Keip in die Stichwahl, welche Keip für sich entscheiden konnte. Im März wird er die Amtsgeschäfte von Scheller offiziell übernehmen.


Was für ein Aprilscherz!
„Wir haben die Nase voll“ – Unternehmer und Bürger nehmen die „Rampenschande“ in Wust selbst in die Hand Es ist kaum noch zu verstehen, was mit der Überführung in Wust gemacht wird. Die Volksseele kocht und wird jetzt selbst aktiv. Brandenburger und Wuster wollen sich das Elend nicht länger ansehen und haben jetzt die Initiative „Rampenschande muss jetzt weg“ gegründet. Sie werden, wie einst die ehemalige Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann bei der „Loch zu Aktion“ auf dem Neustädtischen Markt , selbst Hand anlegen. Ortsvorsteher Bodo Kassau: „ Ich bin von vielen angesprochen worden, ob man nicht etwas tun kann, um diese schlimme Situation zu retten.“ Das Thema ist so groß, dass sich viele Unternehmer aus dem Einkaufscenter Wust, Bürger aus der Havelstadt und Wust aber auch aus dem gesamten Umland bereiterklärt haben zu helfen. Unterstützt werden sie von zwei Tiefbauunternehmen. Zum einen ist das der Unternehmer Ricardo Zinke (Kippen statt Schippen Erdbau) aus Brandenburg und Tiefbauunternehmer Silvio Fischer aus Gollwitz.

Aktuell: Seit ca. sieben Wochen haben nun endlich die Arbeiten an der Rampe begonnen und wieder hat man eine Entscheidung getroffen die nicht zu verstehen ist. Samstag vor Heiligabend (Die beste Zeit für Weihnachtseinkäufe hat man die Strecke voll gesperrt), natürlich sehr zum Nachteil der Händler im EKZ Wust.






Tipp: Alle bisherigen Lokalklatsch-Ausgaben gibt es in unserem Archiv: [Klick].

Bilder

Dieser Artikel wurde bereits 3.843 mal aufgerufen.

Werbung