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Brandenburgs Justiz macht Sitzungssäle für eAkte fit

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 21.01.2026 / 11:30 Uhr von hvf
Mit dem Jahreswechsel hat die Justiz des Landes Brandenburg einen zentralen Schritt in Richtung Digitalisierung vollzogen. Seit dem 1. Januar werden alle neu eingehenden Verfahren bei Gerichten und Staatsanwaltschaften grundsätzlich elektronisch bearbeitet. Perspektivisch sollen aufbauend auf der eAkte neue Anwendungen möglich werden, etwa der Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder der Aufbau einer landesweiten Justizcloud.

Voraussetzung für die Einführung der eAkte war eine umfassende technische Modernisierung. Im Zuge des Projekts wurden rund 4.300 Notebooks und etwa 10.000 Monitore beschafft. Zudem sind alle Sitzungssäle der Gerichte mit einer mobilen medientechnischen Grundausstattung versehen, unter anderem mit Bildschirmen und Mikrofonen.

Diese Ausstattung wird nun schrittweise durch fest installierte und leistungsfähigere Medientechnik ersetzt. Am Landgericht Potsdam ist die Umrüstung bereits abgeschlossen.

Justizminister Benjamin Grimm ordnet die Entwicklung ein und erklärt: „Mit der flächendeckenden Einführung der eAkte haben wir zum Jahreswechsel einen echten Meilenstein erreicht. Parallel verbessern wir kontinuierlich die technische Ausstattung in den Gerichtssälen, um uns auch hier modern aufzustellen und effizienter zu arbeiten. So können etwa unnötige Anfahrten vermieden werden. und die eAkte ist zugleich das Fundament für die weitere digitale Entwicklung der brandenburgischen Justiz - etwa durch den Einsatz von KI zur Unterstützung der Richterinnen und Richter.“

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