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Oxford PV sucht neue Produktionsstätten und lobt Brandenburger Standort

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 21.01.2026 / 09:01 Uhr von cg1
Der Brandenburger Perowskit-Photovoltaik-Hersteller Oxford PV sucht nach Angaben seines CEO David Ward zusätzliche Produktionsstandorte. Ende 2027 oder Anfang 2028 soll mindestens einer von ihnen ihn Betrieb gehen. Gegenüber dem Branchenmedium “PV Magazine” stellte Ward zudem klar, dass man mit dem Standort in Brandenburg “sehr zufrieden” sei und hier verschiedene Pilot- und Spezialprodukte hergestellt werden. Wo genau Oxford künftig zusätzlich produzieren will, das ist bisher noch nicht klar. Man ziehe den Nahen Osten, die USA und Europa in Betracht.
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Die in Hohenstücken ansässige Oxford PV hält nach eigenen Angaben mehr als 400 Patente und verweist auf mehr als zehn Jahre in der Entwicklung und Produktion im Bereich Perowskit-Tandemtechnologie.

Die Grundidee: Oxford nutzt Silizium-Solarzellen und kombiniert sie mit einer Perowskit-Zelle, die direkt darüber aufgetragen wird. Auf der Firmenwebseite wird das Prinzip so erklärt: "An klaren Tagen zeigt sich: Sonnenlicht ist mehr als nur gelb — morgens und abends rötlich, tagsüber blau. Siliziumzellen absorbieren vor allem Licht aus dem roten Teil des Spektrums, während Perowskit so angepasst werden kann, dass es Licht aus dem blauen Bereich aufnimmt. So fängt eine Tandemzelle deutlich mehr Sonnenlicht ein als eine einzelne Zelle und erzeugt entsprechend mehr Energie. Und das alles, ohne dass sich die Größe der Solarzelle verändert."

Bilder

Ein vom Besuch der CDU/FDP-Fraktion im Juni letzten Jahres im Werk. / Foto: CDU
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