Auch das zweite Spiel im neuen Jahr lief für die Volleyballerinnen des VC Blau-Weiß Brandenburg vom Ergebnis her zufriedenstellend. Mit einem 3:1-Sieg gegen den TSV Wedding konnte nun der 12. Sieg im 14. Spiel eingefahren werden. Auf dem Papier war es auch eine lösbare Aufgabe gegen den Tabellenneunten, die jedoch anhand der schwierigen personellen Lage nicht ohne Risiko war.
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Mit nur acht spielfähigen Spielerinnen reiste Trainer Sebastian Pfeiffer nach Berlin, wo sich die Mannschaft von selbst aufstellte. Taktische Wechsel waren sehr begrenzt. Nach gutem Beginn und einer beruhigenden Führung der Blau-Weißen kamen die Berlinerinnen jedoch besser ins Spiel und sicherten sich, auch aufgrund von nachlassendem spielerischen Druck, auf der Zielgeraden den Eröffnungsdurchgang. Dies passierte den Blau-Weißen jedoch nicht noch einmal. Mit mehr Konzentration, aber auch mehr Konstanz in den Leistungen war man den Gegnerinnen immer ein Stück voraus. Die fortan erspielten Führungen hielten jeweils bis zum Satzende stand und sicherten den Blau-Weißen nach dem unglücklich abgegebenen ersten Satz drei sichere Satzgewinne zum am Ende doch souveränen 3:1-Erfolg (24:26, 25:20, 25:21, 25:15).
Zur besten Spielerin wurde nun bereits zum fünften Mal in der laufenden Saison, Libera Julia Löchel gewählt. Da der Tabellenführer SC Potsdam erneut verloren hat und zwei Punkte liegen ließ, ist sogar die Meisterschaft wieder in Reichweite gerückt. Aber daran sollten die Blau-Weißen keine Gedanken verschwenden. In den sechs offenen Spielen bis Saisonende kann noch viel passieren, in die eine oder andere Richtung.
Schon am kommenden Samstag muss gegen den Tabellenvierten vom USV Potsdam weiter gepunktet werden, dann mit einem hoffentlich wieder größeren Kader.
VC Blau-Weiß: Saskia Böttger, Natalie Wilczek, Alina Sölter, Lara Bottke, Maja Perschk, Laetitia Koepke, Elena Wegener, Julia Löchel