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Globaler Tanzprotest „One Billion Rising“ in Brandenburg an der Havel

Aus der Stadt
  • Erstellt: 12.02.2026 / 07:01 Uhr von rb
Weltweit setzen auch in diesem Jahr rund um den 14. Februar Frauen mit der Aktion „One Billion Rising“ ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Unter dem Motto „Rise, Resist, Unite“ (Aufstehen, Widerstand leisten, Vereinen) kommen sie zusammen, um Solidarität zu zeigen, Bewusstsein zu schaffen und ein Ende der Gewalt zu fordern. Offiziell beteiligen sich 27 Länder an dem Aktionstag. In Deutschland finden Veranstaltungen an 141 Orten statt – von Niebüll an der dänischen Grenze bis Konstanz am Bodensee, von Viersen nahe der niederländischen Grenze bis Cottbus an der Oder.
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Bereits am Mittwochnachmittag fand die Protestaktion in der Stadt Brandenburg an der Havel auf dem Neustädtischen Markt statt. Dem Regen trotzend fanden sich gut 50 Frauen und auch einige Männer ein, um mitzumachen. "Wir sind heute hier, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen, mit Tanz, mit Präsenz und mit Solidarität“, so die Brandenburger Gleichstellungsbeauftragte Jeanette Horn zu den Teilnehmern. Sie erinnerte noch einmal daran, das „One Billion Rising“ ein Teil einer weltweiten Bewegung ist.

Der Tanz steht symbolisch für den Widerstand, für Selbstbestimmung und für die gemeinsame Forderung nach einem Leben frei von Gewalt. „Gewalt am Frauen und Mädchen ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, die uns alle betrifft. Danke, dass Sie heute hier sind, hinschauen, mitmachen und gemeinsam Haltung zeigen“, so die Gleichstellungsbeauftragte.

Getanzt wurde zu Beginn der Veranstaltung zur Musik „Break the Chain“, dem offiziellen Song von “One Billion Rising”. Der Titel steht sinnbildlich dafür, die Ketten von Gewalt, Angst und Schweigen zu durchbrechen. Wer mag, tanzt mit, wer lieber zuschaut, ist genauso willkommen. Die Choreographie ist bewusst einfach gehalten, damit alle mitmachen können, unabhängig von Alter, Tanzerfahrung oder körperlichen Voraussetzungen. Dabei stehen die Bewegungen symbolisch für Stärke, Widerstand und Zusammenhalt.

„Es geht nicht darum, perfekt zu tanzen, sondern darum, gemeinsam sichtbar zu sein. Jede Form der Beteiligung ist ein Zeichen der Solidarität“, so Jeanette Horn. Unterstützt wurde die Aktion, die wie jedes Jahr vom Arbeitskreis „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ der Stadt organisiert wird, durch die Genussmanufaktur Brandenburg UG, die die Teilnehmer mit Heißgetränken versorgte, und durch den Demokratischen Frauenbund e. V., der eine Bühne für die Vortänzerinnen bereitstellte.

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