Butterlake bezeichnet heute eine Kleinhaussiedlung und zahlreiche Kleingärten unweit von Hohenstücken. Die Bezeichnung reicht bis 1839 zurück, als „die Butterlake“ erstmals urkundlich erwähnt wurde. An der so bezeichneten fetten Wiese in einer feuchten oder auch sumpfigen Niederung befand sich, am Rande der altstädtischen Forst, ein Vorwerk. Ganzer Vorwerk oder Ganzer Hof, benannt nach dem Besitzer, entstand vor 1860. Im Jahre 1881 kam Butterlake vom Kreis Westhavelland zur Stadt Brandenburg und erhielt 1957 den Status eines Ortsteiles.
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Spätestens im Jahre 1897 ging der Flurname auf das Vorwerk über. Das hatte Ende der 1920er Jahre eine landwirtschaftliche Nutzfläche von immerhin 21 Hektar. Mitte der 1930er Jahre entstand, ähnlich wie kurz zuvor auf der Eigenen Scholle auf der anderen Seite der Stadt, entlang von drei Straßen eine Kleinhaussiedlung. Damit sich die Bewohner selbst versorgen konnten, gehörten zu den typisierten Häusern jeweils auch ein kleines Wirtschaftsgebäude und auch ein Garten.
In den 1970er Jahren kamen die Kleingartenanlagen hinzu. Nach der Wende entstand eine Vielzahl neuer Eigenheime. Zwischen Butterlake und der Fohrder Landstraße befindet sich auch heute noch ein Zufahrtsweg nach Bohnenland. Der Weg ist teilweise mit kleinen Feldsteinen befestigt. Da hier einst die Schafe des Vorwerkes entlanggetrieben wurden, heißt der Weg heute noch Schafdamm.