
Die Stadt hat ein Kleingartenentwicklungskonzept erstellt und nun öffentlich vorgestellt. Die Zahlen sind eindrucksvoll, das Papier wird gelobt. Fred Schenk, er ist Vorsitzender des Kreisverbandes der Gartenfreunde, sagt beispielsweise: "Eine Kleingartenentwicklungskonzeption in der Form, wie sie von der Stadt Brandenburg vorgelegt wird, hat es aus unserer Sicht bisher mit einem so detaillierten Ergebnis zuvor noch nicht gegeben." Das Konzept versetze den Kreisverband in die Lage, den “Pächtern langfristig Sicherheit zu bieten”. 88 Kleingartensparten hat die Verwatung unter die Lupe genommen - und sie bewertet: in "stabil", "Beobachtung", "Qualifizierung" und "Planungskonflikt". Im letzten Bereich sind drei Sparten zu finden ("Neues Leben" und “Am Jakobsgraben” am Bahnhofsring, für den eine Bebauung vorgesehen ist sowie “Harmonie”, weil dort perspektivisch Erweiterungsflächen für die Feuerwehr benötigt werden). Bürgermeister Michael Müller betont hierzu aber: Keine Panik: Die Sparten können weiter genutzt werden, sie unterliegen…
Anzeige
… aber möglicherweise bei Vertragsverlängerungen etc. dann Änderungen. “Das wissen auch die Kleingärtner”, so Müller, der verspricht: “Es gibt jetzt keine Sofort-Maßnahmen”. Wird die Entwicklung neben der Feuerwehr oder am Bahnhofsring allerdings konkret, müsse man überlegen, wie mit den Sparten umgegangen wird, zum Beispiel indem Ersatzflächen gefunden werden.
Müller hat auch noch eine weitere Botschaft: “Brandenburg an der Havel ist eine der Städte mit dem höchsten Kleingartenanteil, insbesondere in Ostdeutschland.”