Wer kennt es nicht: Manchmal muss das Essen einfach schnell gehen. Kurz bei der Fast-Food-Kette des Vertrauens anhalten, Frühstück, Mittagessen oder den Snack für zwischendurch verzehren und weiter geht's. Meetingpoint-Leser Peter hatte genau das an einem Morgen Ende Mai vor. 14 Minuten stand sein Auto auf dem McDonald's-Parkplatz in der Rathenower Landstraße - von 5.26 Uhr bis 5.40 Uhr. Nur wenige Tage später die böse Überraschung: ParkDepot, zuständig für das digitale Parkraummanagement, schickte ihm eine Rechnung über 40 Euro. Der Grund: Das Auto habe sich außerhalb der Öffnungszeiten auf dem Parkplatz befunden. Skurril, denn die Filiale ist seit dem 1. Mai rund um die Uhr geöffnet.
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Meetingpoint hakte nach. Und siehe da: Bei der Einführung der Parkraumüberwachung landete laut McDonald's schlicht ein falscher Datensatz im System. Die Öffnungszeiten stimmten nicht, die Strafen flatterten raus. McDonald's betont, die Überwachung solle Fremd- und Dauerparker fernhalten, nicht hungrige Gäste. Alle zu Unrecht ausgestellten Forderungen sollen inzwischen storniert sein, die Schreiben dazu bereits unterwegs.
Damit ist der Schock hoffentlich verdaut. Eines bleibt jedoch zu beachten: Auf dem Parkplatz gilt eine Höchstparkdauer von 120 Minuten. Wer länger steht, zahlt.