Am Sonntag schlüpft Pia Wendland zum vorerst letzten Mal in das SV-63-Trikot. Um 16 Uhr treffen die Brandenburgliga-Frauen im abschließenden Saisonspiel in eigener Halle auf den Tabellenvierten HSV Falkensee. Obwohl die Truppe des Trainergespanns Kuhlmey/Wille nur auf Platz neun steht, kann entspannt aufgespielt werden, da der einzige Absteiger bereits feststeht.
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Pia Wendland unterbricht ihre Handball-Karriere, da sie ab Oktober 2026 in Leipzig studieren wird. Die letzten vier Jahre war sie an der Universität Potsdam immatrikuliert und schloss dort ihr Lehramts-Studium Politische Bildung/Sport mit dem Bachelor ab. In Leipzig will sie nicht nur ihren Master-Abschluss machen, sondern zusätzlich auch noch Deutsch als Fremdsprache studieren.
„Mittelfristig will ich nicht ausschließen, dass ich wieder Handball spiele“, so die Brandenburgerin, die sich bereits im Alter von vier Jahren, so wie zuvor ihre ältere Schwester Christin, dem SV 63 Brandenburg-West angeschlossen hat. Sie durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Vereins und ist mit ihren 22 Jahren längst eine Leistungsträgerin. Schließlich feierte sie ihr Debüt im Frauenteam bereits mit 17 Jahren. Mit 98 Treffern in 20 Spielen ist sie aktuell die beste Werferin ihrer Mannschaft. Darunter sind nur 16 Siebenmeter-Treffer.
„Ich will weg von alten Gewohnheiten, etwas Neues in Angriff nehmen“, verrät die Rückraumspielerin. Deshalb hat sie mit dem Laufen begonnen. In Potsdam hat sie bereits einen ersten Halbmarathon bestritten. Mittelfristiges Ziel ist auch ein Marathonlauf. „Vielleicht in Leipzig oder in Hamburg“, verrät Pia Wendland.