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Angstgegner aus früheren Zeiten

Sport
  • Erstellt: 05.06.2026 / 21:01 Uhr von Martin Terstegge
Über einige Jahre liefen sich die BSG Stahl Brandenburg und der TuS 1896 Sachsenhausen im Ligaalltag nicht über den Weg, da das TuS-Team nicht den bitteren Gang in die Landesliga antreten musste. Zwischen den Jahren 2014 und 2018 waren aber beide Brandenburgligisten und in den vier Auswärtsspielen ist den Stahlfußballern kein Sieg gelungen. Zwei Niederlagen stehen zwei Unentschieden gegenüber. Also standen die Reisen nach Sachsenhausen nie hoch im Kurs bei den Brandenburgern, auswärts war die TuS 1896 so etwas wie ein Angstgegner.
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Nur "ältere Semester" aus dem Vereinsfeld können sich daran erinnern, für die aktuelle Mannschaft hat dies zum Glück keine Brisanz. Sie kann sich aber noch mit Freude an das Hinspiel erinnern. Ein Doppelschlag durch Jean-Pierre Dellerue und Sebastian Hoyer, Mitte der ersten Hälfte, brachte die Kicker vom Quenz auf die Siegerstraße. Lamin Jatta machte nach dem Seitenwechsel den verdienten 3:0-Erfolg perfekt. Dellerue wird kommenden Sonnabend (6. Juni/15 Uhr) mit Sicherheit keinen Treffer erzielen, für ihn scheint aus Verletzungsgründen die Saison gelaufen zu sein, wie auch für Pavel Sachs und Max Bennet Säger.

Ansonsten dürfte der Rest des Kaders zur Verfügung stehen, für den Auftritt beim Ligazwölften. Die Sachsenhausener haben 31 Punkte auf dem Konto, 15 weniger als die Stahl-Elf. Bemerkenswert ist das Torverhältnis von 59:60. Das TuS-Team hat 24 mehr Treffer eingesteckt als die BSG, aber drei Tore mehr erzielt. Dafür steht ein Name: Jan-Paul Platte. Der Top-Torjäger hat 26 Treffer auf dem Konto, der zweitbeste Sachsenhausener folgt mit acht. Bei den Brandenburgern führt Delllerue die Liste an (9), dicht dahinter folgen Hoyer (8) und Ibraima Cante (7). Bei der Stahl-Elf verteilen sich die Torschützen auf viele Schultern, im Prinzip ein großer Vorteil. Denn was passiert, wenn der Stürmerstar ausfällt?

Die Spieler von Trainer Robert Pocrnic werden mit viel Respekt im Elgora-Stadion auflaufen, aber nicht in Demut versinken. Dafür hat das Team in der jüngeren Vergangenheit viel zu viel Selbstvertrauen getankt. Die Mannschaft hat Lunte gerochen, will den Punkterekord von vor zehn Jahren (47) brechen, am liebsten die 50er-Marke brechen. Dafür wäre ein Auswärtssieg eine gute Basis.

Bilder

Auswärtspartie am Samstag, wo die Stahl-Elf auch gern wieder jubeln möchte
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